Polinnen Kontakte

Partnerin in Polen ?
Polen im Wettrüsten mit Nachbarstaaten

Polen im Wettrüsten mit Nachbarstaaten

WASHINGTON - Während polnische Medien aktuell die Umstände ein wenig verdrehen indem sie behaupten, dass die USA Waffen an Polen verkaufen wollen, findet ...

Fortschritt: Polen erfindet den

Fortschritt: Polen erfindet den "Nullrentner"

WARSCHAU - Wir wissen schon dass Polen in vielen Bereichen der Entwicklung Europas Geschichte geschrieben hat. Dies allerdings nicht selten und einzig zum...

Terror: Beate Zschäpe in Haft ermordet ?

Terror: Beate Zschäpe in Haft ermordet ?

  Beate Zschäpe                    Sophie Scholl POLSKAWEB EXKLUSIV - Wen man Langweile hat un...

ACTA: Achtung Sie werden schon überwacht !

ACTA: Achtung Sie werden schon überwacht !

BERLIN - Wenn auch Polen am Freitag durch Ministerpräsident Donald Tusk persönlich erfuhr, dass hier die Massenproteste gegen die Einführung von ACTA (Ant...

Google

User Login






Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Zivile Massengräber - Volksbund zeigt Vernunft PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Soldatenfriedhof  bei StettinSehr erfreut ist "Polskaweb" über eine Pressemeldung des "Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge" vom Montag zu Thema der in den letzten Monaten im polnischen Malbork (Marienburg) geborgenen über 2000 zivilen, unumstritten deutschen, Gewaltopfern aus dem Jahre 1945. Wenn auch der Volksbund wieder einmal behauptet, dass er sich nicht an Spekulationen beteilige, dies aber dennoch in kontroverser Form in dieser grausigen Geschichte bereits tat, so muss man doch jetzt nach dieser Meldung anerkennen, dass man jetzt offensichtlich in Kassel verstanden hat, dass man keine unschuldigen Frauen und Kinder, die höchtwahrscheinlich ermordet wurden, mit Soldaten oder gar verstorbenen SS- Schergen in eine Reihe legen kann, denn die Kriegsgräberfürsorge will nun offenbar den Zivilisten ein separates Grabfeld anlegen.

Die durch menschenunwürdige Exhumierungen mit Baggern zum Teil übelst zugericheteten Skelette sollen laut Volksbund nun ein würdiges Begräbnis auf der deutschen Kriegsgräberstätte in Neumark (Stare Czarnowo) bei Stettin erhalten. Neu ist hierzu aber, dass für die Toten von Marienburg durch den Volksbund ein gesondertes Grabfeld geschaffen werden soll, auf dem man künftig auch andere zivile deutsche Kriegsopfer begraben will, welche in Polen noch geborgen werden. "Polskaweb" hatte in den letzten Monaten nicht nur Marienburg sondern auch andere zuletzt entdeckte mysteriöse Massengräber genannt, die vermutlich ebenso getötete deutschen Zivilisten enthalten. Der Volksbund wurde aber offenbar bei den genannten Fällen bisher nur in Malbork aktiv.

"Die Entdeckung des Massengrabes in der Nähe der berühmten Ordensburg hatte in Polen und Deutschland Aufsehen erregt. Die große Anzahl der Toten und die bis heute nicht präzise geklärten Umstände ihres Todes sorgten für Diskussionen in beiden Ländern." - schrieb der Volksbund in seiner og. Pressemeldung und beruhigt hiermit erst einmal die vielen Angehörigen von seit dem Ende des zweiten Weltkrieges in Polen spurlos verschwundenen hauptsächlich deutschen Frauen und Kinder, denn die durch Spenden-und Bundeshilfe unterstützte Organisation hatte früher gemeldet, dass die Menschen aus dem Marienburger Massengrab vermutlich durch Krankheiten bzw. beim Angriff der roten Armee auf die Stadt ums Leben kam und dann in einem Bombentrichter begraben wurde. Hierzu gab es allerdings nicht einmal ein einziges Indiz und der Volksbund geriet mit dieser Aussage geradezu ins Zwielicht.

Die zivilen Opfer der Kriege, die meist in Lagern oder durch Bombenangriffe ums Leben kamen, hierunter Millionen Frauen und Kinder, dürfen nicht vergessen werden. Jegliche Verbrechen an Minderheiten, Rassen oder Nationen müssen unnachgiebig verfolgt und geahndet werden. Keines dieser Verbrechen darf jemals verjähren, kein Verbrecher entkommen. Alle Menschen die dabei behilflich sind oder waren solche Verbrechen zu verschleiern oder die Täter zu decken, werden und haben sich selbst mit dem Blut dieser hilflosen Wesen beschmiert und sorgen darüberhinaus dafür, dass solche Greueltaten immer wieder Nachahmer finden. Natürlich sind auch die meisten gefallenen Soldaten der Kriege Opfer und beklagenswert, doch sie waren wenigstens nicht immer hilflos.

Im Falle der über 2000 Toten Zivilisten von Malbork bzw. Mareinburg ist es wünschenswert, dass auch die Stadtverwaltung den Toten, welche sich aus Flüchlingen aus Ostpreussen und zurückgekommenen Marienburgern zusammensetzten, welche von der roten Armee überholt worden waren, nicht nur eine übersehbare Tafel irgendwo hinterlässt. Die Stadt steht nämlich für mehr als nur für die schändliche Exhumierung der Überreste dieser armen Menschen bei ihnen in der Kreide. Am 14. August 2009 wird eine öffentliche Gedenkfeier zur Bestattung dieser Toten auf dem Friedhof in Stare Czarnowo bei Stettin stattfinden. Sie beginnt um 14 Uhr. Die polnische Presse wird ebenfalls mit diversen Beobachtern vor Ort sein. Zeigen Sie bitte durch Ihre persönliche Anteilnahme, dass ihnen das Leid Ihrer Vorfahren, Nachbarn und Mitmenschen nicht gleichgültig war und ist.

Hier geht es zur Original- Meldung des Volksbundes

Copyright © 2009 Polskaweb News

Diskutieren Sie diesen Artikel in unserem Forum




Top Artikel
Neuere Artikel
Beliebte Artikel dieser Kategorie
<< Vorherige Seite                    Nächste Seite >>

   
Quote Artikel für Webseite
Favorit
Drucken
Artikel versenden
Weitere Artikel

Benutzerkommentare  RSS feed Kommentar
 

Durschnittliche Benutzerbewertung

 

Angezeigt werden 2 von 2 Kommentar(en)

Massengrab in Malbork.

Geschrieben von: Bronikowski als Gast in GER () am 13-07-2009 15:45

Massengrab in Malbork.

Geschrieben von: Bronikowski als Gast in GER am 13-07-2009 15:45

Im Archiv des Kommissariats der PPR i PPS befindet  
sich eine Aufstellung der Personen die an dem Maasaker beteiligt gewesen sind.Das Papier ist kurz nach dem Zusammenschluss der Parteien verfasst worden. Dort ist auch der Personenkreis der Opfer bezeichnet worden. Es sind nicht ausschliesslich Personen aus der Gegend, jedoch fast ausschliesslich Mitglieder der führenden NS- 
Schicht und deren Familien.Es sind Personen aus  
Funktionärstransporten Parteigrössen.Es befinden sich auch Begleitpersonen aus den Beutetransporten der Bonzen darunter.Natürlich sind auch hin und wieder völig unbeteiligte Treck- 
mitglieder darunter.Einige Banden der ehemaligen AK unter Niedzwiadek haben wahllos Menschen ergriffen und erschlagen.Sogenannte Gwardia Ludowa und Krzyz Grunwaldu heben dort mitgewirkt. 
Sie waren mit der Roten Armee bis zur Oder durchgestossen und dann im Norden den Trecks entgegengegangen.Die Russen haben sich aus diesen Gegenden herausgej´halten,das war abgesprochen

 

» Antworte auf diesen Kommentar...

Würdige Bestattung der Opfer

Geschrieben von: Bodo Rückert () am 02-07-2009 17:56

Würdige Bestattung der Opfer

Geschrieben von: Bodo Rückert am 02-07-2009 17:56

Die Entscheidung für eine würdige Bestattung der Opfer von Marienburg ist gefallen. 
Der Wunsch vieler Marienburger und Neubürger der jetzigen Stadt Malbork, den geborgenen Opfern in Marienburg eine würdevolle Bestattung zuermöglichen, war rückwirkend beurteilt von Anfang an chancenlos! Dazu fehlte den politischen Mandatsträgern der Stadt der aufrechte Wille und sicherlich eine Portion an politischem Selbstbewußtsein. 
 
Vielleicht führte auch die Befürchtung, dass eine unerfreuliche Nachkriegstragödie wieder auflebt zu dem nicht mehr zeitgemäßen Verhalten der politisch Verantwortlichen in Malbork? Unter den Toten sind nur wenige Marienburger, die Mehrzahl werden dem Marienburger Kreis und auch aus Ostpreußen zugeordnet. Wenn sich schon am 8.12.08 der Bürgermeister der Stadt und der Verteter der Deutschen Minderheit gegen ein Verbleiben der Opfer in Marienburg aussprechen, dann ist eine würdige Bestattung mit Grabpflege nur auf einer deutschen Kriegsgräberstätte sichergestellt.  
 
Danzig wäre wegen der unmittelbaren Nähe zu Marienburg der ideale Ort. Aber man hat sich aus "technischen Gründen" für Stare Czarnowo entschieden, wo am 14.08.09 die Bestattung erfolgen soll. Sehr positiv ist das Verhalten der Mehrheit der Bürger der Stadt Malbork zu bewerten, die den Heimatkreis bei allen seinen Bestrebungen tatkräftig unterstützten! 
 
Der Abschlußbericht der Organisation IPN zu diesem Gesamtvorgang wird in keinster Weise anerkannt! 
Ministerprasident Tusk sollte sein Versprechen recht bald einlösen und diese Organisation auflösen! Die freundschaftliche und völkerverbindende Beziehungen zu Institutionen und Privatpersonen in der Stadt Marienburg werden weiterhin fortgesetzt. 
Bodo Rückert 

 

» Antworte auf diesen Kommentar...

Angezeigt werden 2 von 2 Kommentar(en)



Fügen Sie Ihren Kommentar hinzu
Name
E-mail
Titel  
Kommentar
 
Verfügbare Zeichen: 2600
   Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare
  Dieses Bild enthält einen zerhackten Text, es benutzt eine Kombination aus Schriftzeichen, Farben, Hintergrund, um automatische Eintragungen zu verhindern. Sie müssen diesen eingeben, um Ihren Kommentar absenden zu können
Geben Sie bitte hier den Code ein:

   
   



mXcomment 1.0.5 © 2007-2012 - visualclinic.fr
License Creative Commons - Some rights reserved
Montag, 29. Juni 2009
 

Staunen Sie mal !

Medwedew und Guttenberg menschliche Klone ?
Zar Nikolaus II ist Dmitri Medwedew
Ist Guttenberg ein Nazi- Klone
Nazi- Euthanasist Bouhler ist Guttenberg
Jerzy Buzek war früher ein Kardinal
 Und wer war EU- Präsident Buzek ?

Letzte Kommentare

Lebt Mikolaj Przybyl noch?
Habe interessiert Ihren Text gelesen...
Kommentar lesen

Überwachung kontern mit Desinformation !
Es mag zwar im digitalen Zeitaltern neu...
Kommentar lesen

Es geht um Bodenschätze
Dänemark fordert...
Kommentar lesen

Wer im Glashaus sitzt...
sollte nicht mit Steinen werfen....
Kommentar lesen

ACTA Zensur
Zusammen mit dem Vertreter Polens...
Kommentar lesen

Spaniens Himmel breitet seine Sterne...
Das ist die Rache des auserwählten...
Kommentar lesen

Selektion an der Rampe
Der Entwicklungsausschuss (DEVE) im...
Kommentar lesen

Umfragen

Wo ist Lech Kaczynski ?