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Noch am Morgen hatte “Polskaweb” berichtet, dass 20 junge Leute in den letzten Tagen in der Westukraine an einer noch ungeklärten Krankheit gestorben waren, als schon am Nachmittag das Gesundheitsministerium in Kiew mit neuen Zahlen die Menschen in den betroffenen Regionen nun sehr nervös macht. Wie die Behörde zugibt, seien jetzt bereits 34 Todesopfer, hauptsächlich in den Gebieten Ternopol und Lwiw, durch Krankenhäuser gemeldet worden. Eines der Opfer starb am Influenza A (H1N1) Virus. Schulen und Kindergärten in den meistbetroffen Gebieten wurden geschlossen. An den Grenzübergängen nach Polen wurden Ärzte zur Kontrolle der Reisenden eingesetzt. Alle Zöllner und der Grenzschutz tragen Atem-Masken. Apotheken haben nach Ausbruch der Krankheit, an der fast 40 000 Menschen bis zur Stunde erkrankt sein sollen, die Preise für Antibiotika und Grippemittel drastisch erhöht.
Fast 1000 Menschen sollen sich, in Verbindung mit dem geheimnisvollen Virus, in Krankenhäusern von Ternopol und Lwiw befinden, die Hälfte hiervon seien Kinder, Über 60 Patienten schweben derzeit in Lebensgefahr und befänden sich auf Intensivstationen - berichten die wichtigsten Medien des Landes, die auch spekulieren, dass die jetzt tötende Krankheit die Schweinegrippe sein könnte. Die ukrainischen Behörden gehen davon aus, dass 33 der 34 Opfer an einer viralen Pneumonie (Lungenentzündung) gestorben sind, bewiesen ist diese Annahme allerdings noch nicht, da Blut- und Gewebeproben der Verstorbenen nach Großbritannien zur genaueren Analyse geschickt wurden und noch kein Ergebnis hierzu vorliegt.
Bei der Ausreise aus der Ukraine Richtung Polen sind erhebliche Verzögerungen bei der Abfertigung an den Grenzen entstanden, da alle Reisenden zuerst von Ärzten untersucht werden, bevor Zöllner und Grenzschutz zum Zuge kommen. Überall sieht man jetzt Menschen mit Gesichtsmasken. Bei allen Ämtern wurde das Tragen eines solchen Schutzes angeordnet. Laut einem Experten-Team aus Mitarbeitern des Aussenministeriums, des Grenzschutzes und der Gesundsheitsbehörden, das am Donnerstag in der polnischen Haupstadt Warschau zusammengezogen wurde, gab es in den polnischen Grenzregionen bisher keinen ungewöhnlichen Anstieg von Grippe-ähnliche Erkrankungen. Es wurde sichergestellt, dass das polnische Gesundheitswesens die Situation im Land beobachten werde und je nach der epidemiologischer Entwicklung entsprechende Maßnahmen zu ergreifen hat.
Update:
In der Nacht sind drei weitere Patienten in Krankenhäusern gestorben. Panik breitet sich jetzt aich in der ukrainischen Hauptstadt Kiew aus. Die Menschen kaufen die Apotheken leer, vor allen Dingen erstehen sie Mittel, die völlig wirkungslos gegen diese mysteriöse Krankheit sein sollen, weil es nichts anderes gibt. Das Gesundheitsministerium sprach am Morgen erstmals von einem möglichweise mutierten Schweine- Grippen Virus und Quarantäne für das ganze Land, wozu auch die Grenzen geschlossen werden könnten.
Eine Lungenentzündung tobt angeblich derzeit in weiten Teilen der Westukraine. Offiziell seien, nach Angaben des Gesundheitsministerium in Kiew, bereits 20 junge Menschen an dieser Krankheit gestorben. Über Einhundert weitere solcher Fälle sollen alleine in Krankenhäusern nur einer der betroffenen Gebiete eingeliefert worden sein. Die Behörden sprechen von einer hochansteckenden Pneumonie, die den Tod der Menschen verursacht habe, die Medien spekulieren oder behaupten sogar, dass sie wahrscheinlich nach Ansteckung mit dem Schweinegrippen-Virus A/H1N1 gestorben seien. Die meisten Toten im Zusammenhang mit der angeblichen Lungenentzündigung, wurden aus der Region Ternopol gemeldet. Hier sind auch mehr als 10.000 Grippe-Patienten registriert, 109 Schulen mit 42.000 Studenten stehen unter Quarantäne, größere öffentliche Ansammlungen sind verboten. Die Ukrainer haben jetzt Angst.
Einem Bericht der ukrainischen Behörden zufolge waren alle Verstorbenen gesunde junge Menschen, die zuvor keine gesundheitlichen Probleme hatten. Gleichwohl betonte man aber, dass die Resultate der “vorläufigen” Untersuchungen eindeutig zeigen, dass die Opfer nicht an der Schweinegrippe gestorben seien, sondern an einem Virus der zu einer hochansteckenden Pneumonie führt. Konkrete Nachweise hierüber legte man allerdings nicht vor. Ebenso zurückhaltend scheinen britische Ärzte zu sein, die in der Ukraine zur Unterstützung der einheimischen Ärzte eingetroffen waren und u.a. Gewebe und Blutproben der Toten an ein Labor in London verschickt hatten.
Die Grippe-Epidemie in der westlichen Ukraine begann vor zwei Wochen, hauptsächlich in der Oblast Ternopol, doch die Art des Viruses scheint immer noch unbekannt. Eine Zunahme von Erkältungsfällen und Grippe berichtet man aus allen Regionen der Ukraine, aber die Situation ist in der Regel stabil, behauptet das Gesundheitsministerium in Kiew. Ukrainische Experten sagten, dass der Grippe Ausbruch mit der heftigen Kälte eine Woche vor Beginn der offiziellen Heizperiode zusammenhängen könne. Die Region Ternopol hatte keine Grippe-Epidemien in den letzten Jahren zu beklagen.
“Das Ergebnis vorläufiger Untersuchungen” bedeutet in Osteuropa meist garnichts, also gleichwohl kein Ergebnis. Die Untersuchungsergebnisse aus britischen Labors, werden in der kommenden Woche erwartet. Eine “Pneumonie” endet eigentlich nur in den seltesten Fällen mit dem Tode, wenn Infizierten rechtzeitig Antibiotika verabreicht wurde. Unwahrscheinlich ist wohl auch der Tod im Zusammenhang mit dem A/H1N1 Virus, denn es wäre das erste Mal, dass die Schweinegrippe so schnell und heftig Tote produzieren würde. Der Verlauf dieser angeblich gefährlichen Influenza, scheint zumindest bis heute, noch realtiv harmlos zu verlaufen, wenn man ihre Folgen mit den einer normalen Grippe vergleicht.
 Panik: Menschen kaufen Apotheken leer
Der Stellvertretender Direktor des Nationalen Gesundheits-Institutes Mirosław Wysocki erklärte zur Lage um den neuen Virus A/H1N1 “Schweinegrippe” in Polen, dass es keine Grippe-Pandemie im Lande gebe und auch derartiges kaum vorstellbar sei, denn alle bisher bestätigten (nur) sieben Fälle die vom Virus infiziert waren, sind bereits wieder aus den Krankenhäusern entlassen worden und die weltweiten Zahlen von Neuansteckungen sind kaum erwähnenswert im Verhältnis zu den normalen Grippefällen der Saison. “Die epidemiologische Situation ist damit in Polen viel besser als in anderen Ländern, in denen das Virus A/H1N1 Infektion bestätigt wurde. Aber wir sind selbst für eine Epidemie bereit und verfügen über große Kapazitäten zur Isolierung von Patienten mit ansteckenden Krankheiten” - sagte ergänzend hierzu der Chef- Gesundheits- Inspektor Andrzej Wojtyla. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am Donnerstag die Influenza A (H1N1) zur Pandemie erklärt. Seit Bekanntwerden der ersten Fälle in den USA und Mexiko sollen sich weltweit fast 30.000 Menschen infiziert haben und 145 hiervon gestorben sein.
Die WHO hatte die Influenza-Pandemie auf der Grundlage geographischer Kriterien ausgerufen, da das Virus sich auf mindestens zwei Kontinenten angeblich ausbreiten solle. Nach der ersten überflüssigen Panikmache des WHO, die viel kritisiert wurde, ist man zwar nicht weniger vorsichtig in den Aussagen um eine angebliche Gefährlichkeit des Viruses, dennoch wurde die Pandemie letztlich nur deshalb ausgerufen, weil der Erreger der Schweinegrippe, das H1N1-Virus, auch aus Viren der Vogelgrippe besteht, die als wesentliche gefährlicher eingestuft wird. Die bisherige Sterberate im Zusammenhang mit dem Virus scheint ebenfalls, entgegen aller Katastrophenmeldungen unseriöser oder unaufgeklärter Medien, mehr als moderat. Fast alle H1N1- Todesopfer stammen aus Mexiko, mit einigen Ausnahmen in den USA, wo das Virus erstmalig aufgetreten sein soll. In den meisten Fällen waren es Bewohner der Slums in Mexiko City, die auch schon durch andere Krankheiten geschwächt gewesen sein dürften.
So dienen bedrohliche Schlagwörter wie “Mutuation” und “Pandemie” einzig den Kassen der Medien, welche aus der Angst der Menschen Kapital schlagen, wie heute die deutsche Zeitschrift “Focus” mit dem angsteinflössenden Titel: “Deutschland von Pandemie sehr stark gefährdet”, oder zuletzt die polnische Zeitung “Fakt” vom Axel Springer Verlag: “Tötet die Schweingrippe uns alle ?”.
 Ein Nachruf auf die Schweinegrippe
Die neuesten, eher rückläufigen Zahlen der weltweiten Auswirkung durch den Ausbruch der Influenza-A (Schweinegrippe) H1N1-Virus bestätigen, dass wir alle erst einmal unnötig in Panik und Schrecken versetzt worden sind. Während man in Mexiko inzwischen bereits laut von “Verschwörung” spricht oder das katastrophale Gesundheitssystem des Landes für mutuierende Viren verantwortlich macht, zeichnet sich auch in den USA bereits eine vorsichtige Entwarnung ab. Das “Rätsel” um den eigentlichen Herd der Influenza-A scheint man nun auch immer näher zu kommen, denn Wissenschaftler fanden heraus, dass es weit vor dem Ausbruch in Mexiko bereits Fälle von Schweinegrippe Erkrankungen in Texas und Kalifornien gab. Betroffen waren hierbei vor allen Dingen Menschen die nie in Mexiko waren und auch zu keinen Mexikaner Kontakt hatten. Der Mexikanische Gesundheitsminister Jose Angel Cordoba hatte am späten Freitag Abend eine neue Bilanz vorgelegt. Demnach beklagt man 16 Todesopfer in Zusammenhang mit der Influenza-A, hiervon seien 12 Opfer Frauen älter als 30 Jahre alt.
Keine sonderliche Ausbreitung des Virus
397 bestätigte Grippefälle gibt es zur Stunde hauptsächlich im Großraum Mexiko- City. Durchlaufen haben hierbei die Hospitäler 2498 Peronen die unter H1N1-Grippeverdacht standen. 176 Todesfälle sollen noch untersucht werden. Die Verdachtsfälle legten zuletzt nur noch verhältnismäßig gering zu. Die meisten Erkrankten stammen aus dem sozialen Elend der 20 Millionen Stadt, wo fliessendes Wasser und Hygiene kaum bekannt sind. Sie haben oder hatten fast alle auch andere Gesundheitsprobleme, hierunter z.B. auch Virus- Krankheiten wie HIV oder Hepatitis. Natürlich herrscht in diesen Vierteln wo die Opfer zu Hause waren jetzt eine panische Angst vor der Krankheit und jeder fragt sich wer wohl der oder die Nächste sein wird. Die Menschen sind kaum aufgeklärt und viele melden sich schon mit den geringsten Wehwechen und sei es auch nur um nun mal eines der neuen Krankenhäuser von innen zu sehen, welche bis vor kurzem nur dem Militär zugänglich waren. Hier konnten sie sich denn auch mal richtig waschen, denn 40 Millionen Mexikaner verfügen über kein fliessendes Wasser.
Auch Polen gibt “Influenza-A H1N1″ Entwarnung
In den USA bestätigte man offiziell zuletzt 141 Fälle von Influenza A (H1N1) beim Menschen (Quelle: Centers for Disease Control and Prevention). Hier soll auch kürzlich ein Kind dieser Krankheit erlegen sein. Die WHO (World Health Organisation) meldet, dass sich die Influenza A (H1N1) bereits in 15 Ländern verbreite, wobei sogar in Deutschland eine Krankenschwester durch einen Mexiko Heimkehrer direkt angesteckt worden sein soll. Insgesamt sind die Zahlen der Verdachtsfälle auch ausserhalb von USA und Mexiko eher rückläufig denn zunehmend. Die meisten wurden bereits wieder nach Hause geschickt. In Polen hatte man erst in der letzten Nacht zu allen 5 Verdachtfällen im Lande Entwarnung gegeben, hierunter war auch ein Häftling, der nach der Verbüßung seiner Strafe in Texas in die Heimat abgeschoben worden war und aus dem Flugzeug heraus mit hohem Fieber in ein Warschauer Krankenhaus verlegt worden war.
Paris Hilton und die Schweinegrippe
Eines dieser Glückskinder welches sich keine Sorgen um Hygiene und fliessendes Wasser machen muss, ist weltbekannte Hotelerbin Paris Hilton. Die Nachrichten und Updates aus aller Welt zum Thema Schweinegrippe empfängt sie auf ihrem BlackBerry via Twitter oder Facebook. Die erste Panik welche die Meldungen der Boulevardpresse und des WHO zum Thema Schweinegrippe allgemein in Amerika auslöste, schlägt nicht nur bei Paris Hilton langsam in Belustigung oder gar Verärgerung wegen dieser neuen Masche der Politik um. Sie läuft auch natürlich ohne OP Maske und garnicht verängstigt über den Rodeo Drive in Beverly Hills. Von einem Journalisten angesprochen, ob sie keine Angst vor der “Epidemie” habe, antwortete die Schöne, dass sie nicht so ein ängstlicher Typ sei und dem Ganzen Theater um diese angebliche neue Pest sowie wenig Glauben schenkte.
Steine fliegen in Mexiko
Spannungen entstehen allerdings zur Zeit um die Probleme des Gesundheitssystems in Mexiko. Im Bundesstaat Guerrero flogen in der Nacht Steine. Man klagt nicht nur die eigene Regierung an, sondern auch die Weltgesundheitsbehörde (WHO), welche bekanntlich sich überwiegend um das gesundheitliche Wohl der Menschen in den reichen Ländern dieser Erde kümmert. Die Menschen fordern Grippeimpfungen und Hilfen zur Hygiene und anderen Gesundheitsvorsorglichkeiten. Beschuldigt wird auch vor allen Dingen der “Gringo” aus den USA, der mit seinem Besuch kürzlich in dem Land erst Epidemie ausgelöst haben soll, nachdem er selbst geimpft worden sei. Aber auch Al-Kaida, der Ku Klux Klan und andere Verschwörungstheorien ala J.F. Kennedy- oder Palme Mord sind im Umlauf. Dass der Virus höchstwahrscheinlich tatsächlich aus den USA importiert wurde, damit mögen die hilflosen und verängstigten Menschen sogar recht haben.
Horror- Visionen haben sich nicht bestätigt
Seit Beginn dieses Jahres sind in Mexiko schätzungsweise ca. 3000 Menschen an einer normalen Grippe bzw. deren Folgen gestorben. Die Schweinegrippe scheint dagegen harmlos und keine sonderliche Gefahr für ein normal funktionierendes menschliches Immunsystem zu sein. Nach allen bisherigen Erkenntnissen haben die Horror-Visionen der letzten Tage in den deutschen- und angelsächsischen Medien Gott sein Dank nicht bestätigt. Mehr aber war der Auftritt der Schweinegrippe beim Menschen und die hierauf folgenden kläglichen Aktionen des WHO und verscheidener Regierungen dieser Welt, ein Zeichen dafür, dass die Erde teilweise von hilflosen Chaoten und Versagern kontrolliert und dirigiert wird. Auch sollte man nach alledem mal häufiger an die armen und kranken Menschen in den Slums dieser Welt denken, die durchaus in der Lage sein könnten ohne es zu wollen die gesamte Menschheit durch neue ungesunde Mutationen auszulöschen. Die Armen sind auch Spiegel jeder Gesellschaft, mag sie noch so hochnäsig sein.
Polskaweb News hatte bereits am 27.April vor einer unverhältnismäßigen Panikmache der Medien im Zusammenhang mit der Schweinegrippe gewarnt .
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