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Polen schufen "Erika Steinbach Song" PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Kultur




Erika Steinbach Lied aus PolenDanzig - "Sztajnbach" - heisst der neueste Hit des bekannten polnischen Rocksängers und Schauspielers Paweł Kukiz. Diese Polonisierung des deutschen Familiennamens "Steinbach" wäre wohl kaum erwähnenswert, wenn der entsprechende Song sich nicht ausgerechnet und unmissverständlich gegen deutsche Vertriebene und gegen die Präsidentin ihres Bundes (BdV) Erika Steinbach richten würde. Die Welturaufführung des Steinbach Liedes soll gar am 1. September, also am Gedenktag für den Kriegsausbruch vor 70 Jahren, stattfinden. Die "Sztajnbach" Komposition überzeugt aber leider nicht durch musikalische Professionalität oder künstlerischem Touch, sondern eher durch die Auswahl der in diesem Lied einfliessenden Hitler- Reden und Nazi- Lieder. Ein "großartiger" Beitrag zur deutsch-polnischen Versöhnung, der bestimmt auch noch etliche Nachahmer finden wird.

comdirect

Wenn man sich dieses anti- "Steinbach" Lied akustisch zumuten wollte, würde man schnell feststellen, wessen Kind wohl diese Komposition nur sein kann, denn es klingt alles sehr nationalistisch. Bei genauerer Recherche ist dann auch nicht zu übersehen, dass dieses Werk ausgerechnet von der sog. "Polnischen Treuhand" aus Gdynia promoted wird, hinter welcher die Kaczyński Brüder vermutet werden. Link: www.powiernictwo-polskie.pl/

Inhalte aus dem Song "Sztajnbach" wollen wir Ihnen aber trotzdem nicht ersparen. Paweł Kukiz kritisiert Erika Steinbach und bringt ihr Anliegen in Verbindung mit dem Tod seiner Großeltern, die im zweiten Weltkrieg ermordet worden sein sollen: "Die Deutschen wurden vertrieben, mein Großvater fuhr von Warschau aus in ein Sanatorium nach Auschwitz und auch mein Vater hatte einen sehr langen Urlaub voller Sehenswürdigkeiten, wie z.B. einem sehr heissen Sommer von Temperaturen bis zu 50 Grad. Im Jahre 1947 waren dann die Ferien vorbei und im polnischen Gegenzug mussten dann auch die Deutschen Haus und Garten verlassen.

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Für all jene Polen,

Geschrieben von: Monty71 () am 31-08-2009 19:09

Für all jene Polen,

Geschrieben von: Monty71 am 31-08-2009 19:09

die tatsächlich befürchten, daß es in Deutschland Bestrebungen gäbe, ihnen die ostdeutschen Gebiete wieder abzunehmen, mag solche Musik vielleicht tröstlich sein. 
 
Es gibt eben Menschen, die es in dieser Hinsicht tatsächlich mit der Angst zu tun bekommen. 
 
Bloß haben Richtigstellungen bezüglich historischer Tatsachen der ostdeutschen Geschichte nichts mit Rückgabeforderungen zu tun. 
 
Klar, man könnte solche Forderungen mit Steinbachs Argumentation begründen. Zumindest könnte man einen moralisierenden Habitus annehmen. 
 
Möglich wäre es vielleicht. 
 
Aber es ist nun mal nicht beabsichtigt - abgesehen von einer ganz geringen Zahl von Einzelpersonen. 
 
Wenn der eine oder andere Pole deswegen nun nicht schlafen kann, weil er Angst hat, man würde ihn eines Tages aus seinem Haus werfen und es an den deutschen Alteigentümer zurückgeben, dann soll er sich von mir aus in Gottes Namen mit dem Hören solcher Musik beruhigen. 
 
Unsicherheit ist ja auch etwas sehr negatives.

 

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Tja, dumme Glatzen...

Geschrieben von: Monty71 () am 31-08-2009 19:01

Tja, dumme Glatzen...

Geschrieben von: Monty71 am 31-08-2009 19:01

...gibt es, oder besser gab es, also nicht bloß in MeckPomm, sondern auch in Polen. 
 
Gemeinsames Markenzeichen: Speckiges Gesicht, stümperhafte Musik. 
 
Würde ich nicht allzu sehr überbewerten. 
 
Die Tatsache, daß es auch selbstkritische Seiten wie Polskaweb gibt, zeigt, daß die Polen durchaus zur Selbstkritik fähig sind, was sie meines Erachtens zu echten Europäern macht.

 

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Steinbach Sog

Geschrieben von: Siegfried Werner () am 30-08-2009 09:41

Steinbach Sog

Geschrieben von: Siegfried Werner am 30-08-2009 09:41

...wer ist schuld daran? 
Eine 50 zu 50 Ursache. D.h. wenn ich dauernd Anstoß errege, dann fordere ich, Frau Erika Steinbach, Vors. vom BdV in Bonn, auch meine "Gegner" heraus. 
 
Als Politikerin muss Sie ja nicht gleichzeitig auch Diplomatin sein. Leider schadet sie damit der Arbeit der Landsmannschaften der Schlesier und der "AGMO e.V." bei ihren positiven Bemühungen einer freundschaftlichen Zusammenarbeit mit den polnischen Bürgern und den in der alten Heimat verbliebenen Schlesiern.

 

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