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Medwedew: Stalin für Katyn verantwortlich PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Stalin mordete in KatynWASHINGTON - Russlands Präsident Dmitri Medwedew ist auf dem Wege zur Wahrheit, betreffend einer der schlimmsten Geschichtslügen des letzten Jahrhunderts,  einen weiteren großen Schritt der Zivilisation entgegen gegangen. In einem Interview mit dem englischsprachigen Sender "Russia Today" sagte Medwedew: " Die polnischen Offiziere, 1940 in Katyn ermordet, wurden auf Befehl des damaligen Sowjetischen Führers Josef Stalin hingerichtet. Diese bedeutenden Worte wurden im Studio des Senders in Washington aufgezeichnet, wo der Kreml- Chef die Teilnehmer des internationalen Atom- Gipfels mit seiner Anwesenheit erfreute. Der sensationelle Beitrag wurde auch bereits auf der Webseite des Amtsitzes Medwedews publiziert.

Die klare Aussage des russischen Präsidenten zu dem "kriminellen Stalin" kam nicht von ungefähr, denn nach dem Absturz einer Regierungsmaschine aus Polen bei Smolensk, welche am vergangenen Samstag auf dem Wege nach Katyn den polnischen Präsidenten und 95 weiteren Insassen des Flugzeuges das Leben kostete, war die russische Führung in den letzten Tagen erheblich unter Druck geraten. Eine Mitschuld der Russen an dem Flugzeugabsturz sehen vor allen Dingen die Polen, aber auch viele Russen, da Lech Kaczynski seine Reise an diesem Tage sich hätte sparen können, wenn Katyn niemals grausame Geschichte gemacht hätte.

Medwedew relativierte allerdings in dem "Russia Today" Interview die Verantwortlichkeit an den damaligen Verbrechen der Russen: " Wenn man über Stalin und jene Menschen spricht, die unter seiner Führung arbeiteten, muss man zugeben, dass sie die Sowjetunion in das Verbrechen geführt hatten. Das ist alles verständlich und klar. Auch das eigene Volk gehörte damals zu ihren Opfern. Russland ist aber nicht die Sowjetunion und die Leute welche heute das Land führen, sind ernsthaft anders als Stalin und seine Helfer" - sagte der Präsident und fügte hinzu, dass es in Russland unter seiner Führung keine Renaissance des Stalinismus geben wird.

Medwedews Erklärung zeigt, dass die die sowjetische Schuld für die Ermordung von internierten polnischen Offizieren in Katyn und anderen Orten eingeräumt wird. Gleichwohl aber nicht im Sinne eines abstrakten "Totalitarismus", sondern ganz gezielt durch Stalin und dem Politbüro der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Diese Transformation seines Bewusstseins kommt aber nicht von ungefähr, denn er steht seit dem zuletzt im russischen Fernsehen gezeigten Film "Katyn" von Andrzej Wajda und dem Tod Kaczynskis in Smolensk unter heftigem Druck. Die russische Bevölkerung will nun die ganze Wahrheit über die Verbrechen der Sowjets wissen. Dies bedeutet für ihn, sich immer weiter in Richtung von nachvollziehbaren Erklärungen zu diesen sensiblen Themen zu bewegen.

Auch Premier Vladimir Putin tat sich bisher schwer mit klaren Aussagen zu Verbrechen Stalins und der Sowjets an den Völkern Mittel - und Osteuropas und auch an Millionen unschuldigen Deutschen. Von den Deutschen hatte er darüberhinaus bereits erfahren, was es kostet wenn man permanent geschichtliche "Alleinschuld" übernimmt, wie zuletzt erst wiederholt durch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Danzig. Das Ende des "namenlosen" Totalitarismus sollte aber nicht nur mit der Rehabilitation der in Katyn ermordeten Polen eingeläutet werden, sondern in erster Linie mit der ehrlichen Aufarbeit aller kommunistischen Verbrechen des 20. Jahrhunderts, welche überlicherweise und spätestens ab 1941, den Deutschen in die Schuhe geschoben wurden.

Wenn es um die Wahrheit der Geschichte geht, darf man weder auf Einwände von Vladimir Putin,  Angela Merkel, Guido Westerwelle, Steinmeier und Thierse oder Shimon Peres Rücksicht nehmen. Als "sichtbares Zeichen" hierzu kann man Analog zu den polnischen Opfern von Katyn, auch diejenigen Deutschen rehabilitieren, die nach dem Kriege wegen Katyn und anderer Verbrechen der Kommunisten Osteuropas unschuldig verurteilt und hingerichtet wurden.
Die beste Gelegenheit zur Vorbereitung von Gesprächen zu Massenrehabilitierungen ergibt sich schon am kommenden Sonntag in Krakau, wo Lech Kaczynski auf Wunsch seines Bruders, wie ein König begraben werden soll. Anteil nehmen werden nicht nur der russische -, sondern auch die Präsidenten Israels und Deutschlands.

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Wahrheit und Gerechtigkeit

Geschrieben von: Ein Deutscher () am 15-04-2010 20:06

Wahrheit und Gerechtigkeit

Geschrieben von: Ein Deutscher am 15-04-2010 20:06

Ich hoffe es kommen auch die Dinge einmal zur Sprache, die den Deutschen durch die Polen wiederfahren sind. 
 
http:// www.wintersonnenwende.com/ scriptorium/deutsch/archiv/ strassendestodes/adsdt00.html

 

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Begräbnis

Geschrieben von: Mikolaj () am 15-04-2010 14:58

Begräbnis

Geschrieben von: Mikolaj am 15-04-2010 14:58

ich find nicht gut, dass er auf dem Königsfriedhof in Krakau begraben wird. 
1. er ist kein König und auch kein Held, wie z.b. Wladislaw Sikorski. 
2. hat er nichts mit der Stadt zu tun, außer das er halt Pole ist. 
3. Krakau ist nicht darauf vorbereiten. es wir im mom. so viel gebaut in Krakau und der Flughafen ist zu klein. Wenn Obama, Merkel, etc. kommt.

 

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