Polen im Wettrüsten mit Nachbarstaaten
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| "New York Times": Georgien hat zuerst geschossen |
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| Sonntag, 9. November 2008 | |
Die "New York Times" meldet am Sonntag, dass es Georgien war welches im vergangenen August den Krieg im Kaukasus mit dem ersten Schuss eingeleitet habe. Die Zeitungen beziehen sich in ihren berichten auf die Aussagen zweier britischer Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Der ehemalige Armee Offizier Ryan Grist und Ex- RAF Wing Commander Stephen Young befanden sich demnach während des Beginnes der ersten Handlungen des blutigen Fünf-Tage-Krieges in unmittelbarer Nähe operierender georgischer Armee und beobachteten schon am Nachmittag des 7. Augustes den Aufbau derer Artillerie und Raketenwerfer auf den Straßen zur Grenze nach Südossetien. Drei Stunden später, um 18.10 Uhr informieren russische Friedenstruppen die OSZE wegen des Verdachtes auf georgisches Artillerie-Feuer in das südossetische Dorf Khetagurovo. Um 23.30 Uhr fielen dann auch erste georgische Bomben auf die Süd- Ossetische Hauptstadt Zchinwali. Bis zu dieser Stunde hatte Russland noch keinen einzigen Schuss getan, Georgien bereitete sich aber dennoch an der Grenze zu einem Gegenschlag vor, der jeglicher Grundlage entbehrte, schreibt die "New York Times".
Wenn am Montag sich die EU- Außenminister in Brüssel Treffen geht es u.a. um die Grundlagen zur Wiederaufnahme von Verhandlungen zu einem Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und Russland. In diesem Zusammenhang hatte die EU die Schweizer Diplomatin Heidi Tagliavini offiziell mit der Leitung einer Untersuchungskommission beauftragt, die den 5-Tage-Krieg zwischen Georgien und Russland und vor allen Dingen dessen Vorgeschichte im August dieses Jahres vollständig aufklären soll, um letztendlich neue Gespräche mit Moskau auch international wieder rechtfertigen zu können, denn man ahnt schon dass es nicht Russland sondern Georgien war welches diese mörderische Eskalation im Kaukasus nach Plan begonnen hatte. Einem dem es schon lange etwas seltsam mit diesem Präsidenten Saakaschwili in Tiflis vorkam ist der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier, dem es letztendlich auch zu verdanken ist dass diese von ihm angeregte Untersuchung nun tatsächlich durchgeführt wird. Wichtigste Zeugen der Untersuchungskommission für die russischen Argumente werden die britischen OSZE Mitarbeiter Ryan Grist und Stephen Young sein.
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