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Polnischer Geheimdienst: Georgien spielt falsch PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 26. November 2008


Georgien Russland PolenImmer mißtrauischer schaut die Welt auf den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili der sich in seinem hauseigenen Anti- russischen Provokations- Theater selbst der schlechteste Schauspieler zu sein scheint. Seine letzte Inszenierung, ein Beschuss einer Wagenkolonne mit ihm und dem polnischen Präsidenten Lech Kaczynski durch russische Soldaten, hat er stümperhaft selbst vermasselt - meint sogar der polnische Inlands- Geheimdienst "Agencja Bezpieczeństwa Wewnętrznego" (ABW). Dieser Meinungsbildung vorangehend hatten sich bereits viele polnische Politiker, ausser die der Kaczynski Partei PIS, sehr skeptisch bezüglich der seltsamen Aussagen der beiden Präsidenten Saakaschwili und Kaczynski über einen angeblichen russischen Beschuss an der Grenze zu Süd-Ossetien geäussert. Dem ABW liegen hunderte Fotos und mehrere Videos vor, die am angeblichen Tatort meist von polnischen Journalisten produziert wurden, so findet sich auf dem Cover der ABW Aktenmappe zu diesem Vorfall auch schon das bekannte Foto eines lachenden georgischen Präsidenten während des angeblichen russischen Maschinengewehr- Feuers, was den Inhalt derselben ohne Worte erklärt und nun auch Lech Kaczynski, den argen Mitverfechter einer russischen Agression, daheim immer mehr in Bedrängnis bringt.

In den ersten Meldungen aus Georgien, kurz nach dem angeblichen Beschuss des Saakaschwili - Kaczynski Konvois an der süd-ossetischen Grenze, hieß es von Seiten der polnischen Delegation: "Unser Präsident hat mit absolut "kaltem Blut" dem Maschinengewehrfeuer russischer Truppen gegenüber gestanden und sich wie ein Held verhalten. Er ist gesund und unverletzt. Er habe die Täter an der Sprache erkannt, da sie sich gegenseitig Befehle in russischer Sprache zugerufen hatten", weisen bereits auf vorgefertigte dramaturgische Textbausteine aus der eigenen Werkstatt hin. Ähnliche Worte über den "Helden" Kaczynski hörte und las man schon während des 5- Tage Krieges Georgiens mit Russland, zu dessen Finale sich der polnische Präsident von der georgischen Bevölkerung auf einer Bühne in Tiflis feiern liess. Auch dieser Konflikt war, wie wir inzwischen wissen, vom georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili erst einmal erfolgreich als Überraschungs- Angriff Russlands auf sein Land verkauft worden. Vor und nach diesem Krieg und bis zum Vorfall an der süd-ossetischen Grenze gabe es weitere kleinere- und größere Provokationen an den Grenzen Georgiens zu seinen ehemaligen Provinzen Abchasien und Ossetetien, allesamt nach Manier des Michail Saakaschwili.

Der polnische Präsident Lech Kaczynski war nach unserer Meinung in sämtliche Pläne des georgischen Präsidenten zu Provokationsszenarien gegen Russland vorab eingeweiht worden, was sein eigenes Verhalten vor, während und nach den Eskalationen beweist, wenn auch Michail Saakaschwili die eigentliche treibende Kraft dieses teilweise sehr mörderischen Theaters zu sein scheint. Kaczynski braucht diese Anerkennung wie diese Bühnenszene in Tiflis. Nur hier und nirgendwo sonst auf der Welt jubelt man ihm zu. Dies weiß auch der georgische Präsident, der es offensichtlich geschickt versteht den polnischen Präsidenten für seine Zwecke auszunutzen. Schon vor 2 Jahren hatte er ihn zu seinem "Freund" gemacht. In den ersten Meldungen nach dem jüngsten Zwischenfall an der georgischen Grenze hiess es von Seiten der polnischen Delegation auch, dass Präsident Kaczynki kurz nach der Ankunft in Tiflis selbst den Wunsch geäussert habe nun erst einmal in ein Flüchtlingslager an der Grenze zu Süd-Ossetien reisen zu wollen. In späteren Meldungen hieß es dagegen offiziell dass es Saakaschwili war der diesen Abenteuer Ausflug spontan bzw. überdacht organisiert habe und nun ist Polen empört darüber wie man es wagen könne den Präsidenten ungefragt solchen Gefahren auszusetzen.

Der Gefahr minder wurden an keinem Fahrzeug des Präsidenten Konvois später irgendwelche Beschädigungen durch Gewehrkugeln entdeckt. Bezeichnend war auch dass sich nicht einmal die Leibwache Kaczynskis auf ihn stürzte als es knallte, sondern die georgischen Beschützer Saakaschwilis, der Luft brauchte zum Lachen. Bei einer anschliessenden Pressekonferenz in Tiflis brachte der polnische Präsident einige anti-russische Statements in die Weltpresse, doch schon kurz danach verfiel er wieder seiner Rolle als EU - Repräsentant für Osteuropa und den Kaukasus und forderte weitere Milliarden für das gebeutelte Georgien aus brüsseler Töpfen. Die EU, Nato und die USA unterstützen bisher den georgischen Präsidenten ohne Rücksicht auf seine Kriegstreiberei und Massenmorde in Süd-Ossetien. Aus Brüssel kamen auch die ersten Klagen gegen Moskau nach der jüngsten Saakaschwili Provokation. Russland selbst ist hierbei erstaunlich ruhig geblieben. Hier weiß man natürlich am besten von den theatralischen Provokationen des kleinen Nachbarn Georgien. Aber warum sollte man sich groß aufregen, denn der letzte russische Gegenschlag hat fast problems zur Anerkennung und Besetzung Süd- Ossetiens geführt und damit dem russischen Expansionsdrang einen riesen- Gefallen getan. Wenn Brüssel und die USA weiterhin diesen Mann in Tiflis unterstützen, sollte man sich ernsthaft fragen wer denn letztendlich noch die Kraft hat diesen Saakaschwili und seine Tatgenossen nach Den Haag zu schleppen.


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