Polen im Wettrüsten mit Nachbarstaaten
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| Hitlers Original- Angriffsbefehl auf Polen gefunden |
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| Freitag, 31. August 2007 | |
Pünktlich zum Jahrestag vom 1. September, dem Tage des Angriffes auf Polen und den vorgezogenen Wahlen im Lande, wird durch den staatlichen polnischen Rundfunk ein Sensationsfund gemeldet und hierzu auf der Internetseite des Senders auch eine Kopie des Originales veröffentlicht. Es handelt sich um eines der wichtigsten Schriftstücke zum Gedenken an die Grauen des zweiten Weltkrieges, Hitlers Marschbefehl auf Polen. Der Inhalt dieses Befehles war wohl bekannt, aber noch niemand hatte den Originalbefehl mit Hitlers eigener Unterschrift gesehen. Diese Unterschrift war der Auslöser eines Mordens und Zerstörens von unvollstellbaren Ausmaßen. Über 50 Millionen Menschen verloren innerhalb von 6 Jahren ihr Leben. Polnische Forscher haben dieses grauenvolle Schriftstück angeblich in einem Archiv gefunden, welchem die USA verschiedene Nachlässe der Nazis, die mit Polen zu tun hatten, direkt nach dem Krieg gesendet hatten. Der Angriffsbefehl auf Polen umfasst 4 maschinengeschriebenen Seiten Oberbefehlshaber der Wehrmacht +++++++ Weisung Nr. 1 für die Kriegsführung ++++++ 1.) Nachdem alle politischen Möglichkeiten erschöpft sind um auf friedlichem Weg eine für Deutschland unerträgliche Lage an seiner Ostgrenze zu beseitigen, habe ich mich zur gewaltsamen Lösung entschlossen. 2.) Der Angriff gegen Polen ist nach den für Fall Weiss getroffenen Vorbereitungen zu führen mit den Abänderungen, die sich beim Heer durch den izwischen fast vollendeten Aufmarsch ergeben........... Den gesamten Text können Sie auf den Kopien der Seiten als Foto auf der Internetseite von Radio RMF lesen: www.rmf.pl/fakty/?id=122885 Am 1. September 1939 beginnt um 4.45 Uhr mit dem Angriff des deutschen Linienschiffs "Schleswig-Holstein" auf polnische Befestigungen auf der Westerplatte vor der Freien Stadt Danzig der deutsche Überfall auf Polen ("Fall Weiß"). Tags zuvor haben als polnische Widerständler verkleidete SS-Angehörige bereits den deutschen Sender Gleiwitz gestürmt. Diese Aktion ist eine von mehreren fingierten Maßnahmen auf deutscher Seite, um den Angriff als "Strafaktion" zu rechtfertigen. Polen ist den Forderungen Hitlers nicht nachgekommen, dem Deutschen Reich die Herrschaft über die Freie Stadt Danzig zu übertragen. Gleichzeitig überschreitet die deutsche Wehrmacht die polnische Westgrenze. Die Weichselbrücken werden bombardiert, Panzerkeile stoßen rasch nach Osten vor. 54 Divisionen mit 1,5 Millionen Soldaten überrennen den Nachbarn. Die Polen können gerade ein Drittel der 3.200 deutschen Panzer und ein Fünftel der 1.929 Flugzeuge aufbieten. Zudem sind Technik und Taktik veraltet. Dennoch leisten die Polen vor allem in und um Danzig erbitterten Widerstand. Erst nach fünf Tagen, als die Westerplatte ein wüstes Trümmerfeld ist, verlassen die polnischen Soldaten hinter ihrem Kommandanten, Major Sucharski, mit erhobenen Händen die Stellungen. "Wir wurden gefangen genommen und nach Ostpreußen in ein Lager in der Nähe Königsbergs gebracht. Die Deutschen setzten uns als Zwangsarbeiter ein. Wir haben überall gearbeitet, wo sie uns hinschickten", berichtet ein polnischer Soldat. Die deutschen Verluste im "Blitzkrieg" gegen Polen sind mit gut 10.000 Gefallenen vergleichsweise gering: die Polen verlieren im Kampf gegen die Wehrmacht und die Rote Armee rund 120.000 Soldaten. Am 3. September 1939, zwei Tage nach dem Überfall auf Polen, erklären Großbritannien und Frankreich in Erfüllung ihrer Bündnisverpflichtungen dem Deutschen Reich den Krieg. Der Zweite Weltkrieg hat begonnen. Man kann garnicht oft genug an diesen Überfall der Deutschen auf Polen erinnern und damit auch an den Beginn des zweiten Weltkrieges und die unglaublich schrecklichen Folgen. Es soll und darf aber nicht dazu dienen dem heutigen Deutschland und zukünftigen Deutschland für alle Zeiten als Tätervolk die Hölle heiß zu machen, sondern sollte immer wieder die Menschheit vor den schrecklichen Folgen warnen, die ein solcher Krieg mit sich bringt. Deutschland hat durch den Krieg nichts gewonnen, sondern nur verloren. Neben den riesigen Gebietsverlusten sind auch Millionen unschuldiger Menschen, meist Frauen und Kinder bei Bombenangriffen und den Vertreibungen ums Leben gekommen. Gerade die Vertreibungen von Deutschen aus Polen und Tschechien, zeigen dass auch die damaligen Gegner teilweise nicht weniger grausam wahren als die Nazis selbst, denn die Opfer wurden nicht nur getötet sondern auch fast alle ausgeraubt und die meisten Frauen vergewaltigt, beklagen Menschenrechtler und Opferverbände seit Jahrzehnten. Auch hier muss die Erinnerung dringends wach gehalten werden, wenn auch die Heimatländer der Täter auch 60 Jahre nach dem Krieg ihre Mörder nicht verurteilen will. Ein Zentrum der Erinnerung, wie es die deutsche CDU Politikerin Frau Erika Steinbach fordert, also auch für unschuldige deutsche Opfer des Krieges, wäre tatsächlich eine dringende Maßnahme der Würde und auch der Abschreckung. Neuere Artikel
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