London - David Irving, weltbekannter Holocaust- Leugner zieht es in die ehemaligen Nazi- Konzentrationslager Auschwitz und Treblinka. In der letzten Septemberwoche will der Brite hierzu einen "Ausflug" nach Polen machen - hört man aus der polnischen Botschaft in London. Noch scheint nicht bekannt zu sein, was der Provokateur beabsichtigt, bzw. was der wahre Zweck seines Besuches sein könnte. Der 72-jährige Irving, der den Holocaust für einen Scherz und Hitler für einen Ehrenmann hält der den Juden gutgesinnt war, wird aber wohl nicht alleine in Birkenau einmarschieren, denn auf seinen Auslandreisen befinden sich immer einige Gestalten in seiner Nähe, die meist Agenten des britischen Geheimdienstes sein sollen. Ein Sprecher des polnischen Aussenministeriums in Warschau nahm am Donnerstag zu den Reiseplänen des umstrittenen Historikers bereits Stellung:"Wir können Irving nicht verbieten Treblinka oder Auschwitz zu betreten, unsere Geheimdienste werden ihn aber nicht aus den Augen lassen". "Polskaweb" glaubt, dass Irving ein falsches Spiel treibt.
David Irving, von einem britischen Gericht bereits wegen der Leugnung des Holocaustes, Antisemitismus und Rassismus vor Jahren verurteilt will sich aber nicht nur in ehemaligen Konzentrationslagern zeigen, sondern auch das Museum des Warschauer Ghettos besuchen und seine Nase in polnische Küchen stecken. Jüdische Organisationen im Vereinigte Königreich, die bereits Nachricht von der Absicht des Historikers erhalten haben, bewerten seinen geplanten Besuch in Polen als äußerst "tückisch". Man will sich in diesem Zusammenhang nicht einmal vorstellen wollen, welche Informationen über seine "Besichtigungstour" Irving zu einem späteren Zeitpunkt in seinen Büchern veröffentlichen werde. Linda Patterson, Direktor der britischen Niederlassung von Yad Vashem, räumte vor der Presse ein, dass sie gehofft habe, dass die polnischen Behörden David Irving erst garnichts ins Land lassen: " Der Spaziergang des bekannten Holocaust- Leugners durch die Konzentrationslager ist äußerst unangemessen. Es ist wie eine Suche Konfrontation" - sagte Patterson.
Irving wurde zuletzt im Jahre 2006 in Österreich verhaftet. Von Februar bis Dezember 2006 soll er dann in einem Wiener Gefängnis wegen "Verherrlichung der deutschen Nazi-Partei und Identifikation mit ihr" verbracht haben. Irving ist Autor von 30 Bücher über das Dritte Reich. Ruhm brachte ihm vor allen Dingen das im Jahre 1963 veröffentlichte Buch "The Destruction of Dresden". Kritiker sagten hierzu allerdings, dass er deutlich die Zahl der Opfer der alliierten Bombenangriffe überbewertet habe. Ein paar Jahre später schrieb ein Buch über den Tod von General Wladyslaw Sikorski in Gibraltar, in dem er die Schuld dem britischen Premierminister Winston Churchill anlastete. Was "Polskaweb" Irving neben der Leugnung des Holocaustes Linie anlastet, ist die Tatsache, dass er in seinen Büchern und auch der eigenen Biographie niemals seine eigene jüdische Abstammung auch nur mit einem Wort erwähnte. Er fährt somit wie Zündel und alle anderen die auch jüdischer Abstammung sind und dies wohlüberlegt verschweigen, ohne Zweifel regelmäßig False-Flag Aktionen. Über den Wahrheitsgehalt seiner Bücher, und seiner Bewunderung für Massenmörder Hitler, wollen wir an dieser Stelle nicht befinden.
David John Cawdell Irving wurde (angeblich) am 24. März 1938 in Hutton, Grafschaft Essex in England geboren. Vater war John James Cawdell Irving. Mutter Beryl Irene Newington, Tochter von Charles Newington und seiner Frau Maria geb. Dolman. Auffallend neben allen hier genannten jüdischen Familiennamen ist vor allen Dingen die Tatsache, dass Irving fliessend Deutsch spricht, was er sich bei einem knapp 12-monatigem Aufenthalt in Deutschland angeeignet haben will. Dolman ist ein jüdisch-deutsch-ungarisch-polnischer Familienname. Als Gegenstand bedeutet Dolman im Ungarischen "kurzer Herrenrock". Newington ist wie Newman eine Art Übersetzung von Neumann, einem sehr populären jüdischen Familiennamen. Der zweite Familiename Irvings "Cawdell" gehört zu Juden die im 18. Jahrhundert vom europäischen Festland nach Schottland kamen. Die Großmutter Irvings hiess Clara Cawdell Irving, die Urgrossmutter Eliza Cawdell Irving. Bei Irene Newington fanden wir auch einen Gottfried in der Ahnentafel. David Irving hat unzählige Freunde und Bekannte mit jüdischen Namen. "Polskaweb" ist sich sicher, dass Irving zu 100 Prozent Jude ist und seine Vorfahren aus Polen bzw. Pommern nach Großbritannien kamen. Viele weitere hier nicht genannten Indizien bekräftigen dies noch.
Wir empfehlen zu der Cawdell Linie und jüdischem Leben auf der Insel auch das Werk von Elizabeth Caldwell Hirschman: "When Scotland Was Jewish" und wünschen David Cawdell Irving einen schönen Aufenthalt in der Heimat seiner Ahnen.
Ergebnis aus jüdischen Datenbänken:
097650 ERVINGI R
097650 IRVING KTUg
097600 ERVIN KQ
097600 ERWIN BJKTo
097600 IRBEN DE
097600 IRBIN R
Aus dem deutschen Erwin wurde Irving. Beides wird im englischen gleich ausgesprochen.
Hinweis:
Auf den familiären Hintergrund von Irving sind wir eigentlich mehr zufällig gestossen, da wir uns über Elizabeth Caldwell Hirschman zu einem gewissen Samuel Perry McCurry und seiner Ehefrau Martha Marie geb. Sanger schlau machen wollten, die Verwandte des aktuellen US- Präsidenten Barack Obama über seine Urgrossmutter mütterlicherseits Leona McCURRY sind. Zur wahren Geschichte Obamas, der ohne Zweifel und wie von uns schon erwartet ebenso jüdischer Abstammung ist, aber später mehr.
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