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Polnische und kolumbianische Mafia machen Tauschgeschäfte PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Polizeiberichte




Designer Drogen PolenWARSCHAU - Es ist kein Geheimnis, dass polnische und kolumbianische kriminelle Banden schon seit den 90er Jahren im großen Stile zusammenarbeiten, doch als Novum in diesem Zusammenhang stellte sich jetzt heraus, dass man offenbar nicht mehr wie früher Kokain gegen Dollars, sondern jetzt gegen die synthetische Droge Ecstasy tauscht. Und das Geschäft scheint zu florieren wie jüngste Fahndungserfolge der Polizei aus beiden Ländern beweisen. Herausgefunden hatte diese neue Erscheinung die polnische Polizei, welche hierfür auch durch die wichtigsten kolumbianischen Medien in höchsten Tönen gelobt wurde. Wie die nationale Drogenbehörde in Bogata der kolumbianischen Tageszeitung "El Tiempo" verriet, habe man derartige Tauschgeschäfte hauptsächlich wegen wachsenden Verlusten von Bargeld bei Grenzkontrollen eingeführt. Die Dollars seien viel leichter zu entdecken als Pillen und speziell im Falle Polens ergänzen sich die kolumbianischen Drogenkartelle optimal mit einer Weltmacht in der Herstellung von synthetischen Drogen.

Die kolumbianischen Kokain-Kartelle sind in Europa schon traditionell mit einheimischen Mafia Organisationen verbunden. Vor allen Dingen bulgarische, holländische, italienische, polnische, türkische und russische Kriminelle leben vom Geschäft mit den Drogen. Der Handel mit Polen nimmt in diesem Zusammenhang schon seit Jahren immer neue Hürden. Neben der gewaltig gestiegenen Produktion und Bereitstellung von synthetischen Drogen, dient Polen auch als Umschlagplatz bzw. Transitland für Marihuana, Heroin und Kokain, was unzählige Funde durch die polnische Polizei und dem Grenzschutz beweisen. Erst kürzlich hatte man einen größeren Erfolg verbuchen können, 15 Millionen Ecstasy-Tabletten fand man in einem Transportbehälter, der Kolumbien als endgültige Ziel auswies. Der Tauschhandel scheint rentabler als Rechnungen in Dollar bezahlen, resümierte "El Tiempo" und beklagt, dass die polnischen Designer-Drogen äusserst schädlich seien. 

Wie die nationale Drogen-Behörde in Bogota mitteilte gehöre die Bekämpfung der so genannten "Designer-Drogen" zu den Prioritäten Kolumbiens. Ein Auftritt des Medellin und Cali Kartells in Polen waren schon vor fast 20 Jahren hier deutlich spürbar. Das Interesse damals diente in erster Linie der Geldwäsche, aber auch dem Aufbau eines internationalen Zwischenhandels für Kokain, praktisch in Konkurrenz zur italienischen Mafia. Für die Polen selbst war die Droge aus Südamerika kein Thema, da zu teuer. Hier waren und sind hauptsächlich weiche Drogen wie Amphetamine und Marihuana die Betäubungsmittel von Besserverdienenden. Doch das Polen ein wichtiger Drogen-Umschlagplatz bzw. Transitland nicht nur für kolumbianische Kartelle ist, beweisen schon seit Jahren große Funde auch von Heroin und tonnenweise Haschisch im Lande oder anderswo auf der Welt mit Destination Danzig, Gdynia oder Warschau. 

Am Drogengeschäft verdienen natürlich auch Banken kräftig. Polnische Geldinstitute standen bereits öfters unter Verdacht kolumbianischen Kartellen und der italienischen Mafia bei der Geldwäsche zur Hand zu gehen. Auch wurde schon mal eine polnische Bank völlig frei erfunden über welche es der Hongkong-Mafia gelang, dreißig Millionen Dollar auf eine deutsche Bank zu übertragen. "Money makes the world go round ........", so auch in Deutschland wo viele Kunden der Koka- Mafia sitzen, die zum Teil ihr Geld wiederum auch nicht ehrlich verdienen. So z.B. Politiker, die sogar ihre Seele an Sponsoren verkaufen und sich hierbei fröhlich durch die Republik schnupfen.

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