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Ostseepipeline wird 2 Milliarden teurer PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Wirtschaft




Kosten der Ostsee - PipelineMoskau - Die geplante Ostsee- Pipeline zum Transport von russischem Erdgas nach Deutschland soll nach aktuellen Angaben des von Politikern kontrollierten Unternehmens "Gazprom", mindestens 2 Milliarden Dollar mehr als geplant kosten. Wie Irina Vasiliev, Sprecherin von Gazprom, am Mittwoch mitteilte, habe sich nach neuesten Kalkulationen der Bedarf an Mitteln für die Umsetzung des Projektes, von 10,1 - auf 12 Milliarden US-Dollar erhöht. Die North European Gas Pipeline wird aus zwei Rohrleitungen geschaffen, die auf einer Länge von 1220 km jährlich 27,5 Milliarden Kubikmeter Gas nach Westeuropa transportieren sollen. Die Pipeline wird durch die Hoheitsgewässer bzw. Wirtschaftszonen von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland vorangetrieben werden. Alle diese Länder haben bereits ihre Zustimmung zur Verlegung der Rohre gegeben.

Nach Angaben der Betreiber soll die Ostseepipeline schon im Herbst des kommenden Jahres einsatzfähig sein. An dem Projekt sind neben Gazprom (51 Prozent), auch die deutschen Unternehmen Wintershall und EON Ruhrgas mit jeweils 20 Prozent sowie Gasunie mit neun Prozent beteiligt. An der Realisierung, dem Bau und der Planung des Großprojektes sind etwa 500 Unternehmen beteiligt. Zumindest einige von diesen, sollen direkte- oder indirekte Verbindungen zu Politikern oder deren Familienangehörigen haben, hierunter an vorderster Front auch der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder sowie der russische Premier Vladimir Putin.

Die Pipeline könnte in 10 bis 15 Jahren schon weitestgehend überflüssig werden, da es in Deutschland höchstwahrscheinlich gigantische Vorkommen an alternativem Schiefergas gibt. Dies gilt auch für Polen. Warum Berlin nicht die Milliarden in die Förderung eigener Rohstoffe investiert, solange die bestehenden Pipelines über Weissrussland und Polen noch hervorragend funktionieren, wird noch zu diskutieren sein. Anleger und Banken prügeln sich jedenfalls um Investitionen in das North Stream Vorhaben. Deshalb kann man sich sicher sein, dass auch 12 Milliarden Euro Kosten nicht das Ende der Dollar- Fahnenstange bedeuten werden.

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War doch klar ...

Geschrieben von: Fröhlich () am 17-03-2010 13:21

War doch klar ...

Geschrieben von: Fröhlich am 17-03-2010 13:21

Hat etwa jemand geglaubt, dass im Baugeschäft erste Kalkulationen etwa ernst genommen werden dürfen ? Die Dummen haben halt Pech !

 

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