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Versöhnung ? Jetzt leugnet Moskau offiziell Katyn ! PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Schlagzeilen




Putin KatynWARSCHAU - Nur vier Tage vor dem angekündigten Treffen des russischen Ministerpräsidenten Vladimir Putin mit seinem polnischen Amtskollegen Donald Tusk zu den Feierlichkeiten an Gräbern der im April 1940 von sowjetischen Truppen ermordeten polnischen Offiziere in Katyn, kommen berechtigte Zweifel auf, dass die sog. "Sensation" ein erster Schritt zur polnisch russischen Versöhnung sein könnte. Jetzt reagierte Moskau nämlich mit "umwerfender" Arroganz auf die Beschwerde von Familienangehörigen der Katyn- Opfer beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. In einer 18-seitigen Klageerwiderung verweigert man nicht nur den Opfern der NKDW Mördern die Rehabilitierung, sondern behaupten jetzt sogar, dass es keine Gewissheit gebe, dass sie tatsächlich getötet wurden. Russische Behörden begründeten dies u.a. mit der fehlenden Präsenz von sowjetischen Sachverständigen bei den von den Deutschen dominierten und kontrollierten Exhumierungen in Katyn. Sie verweisen auch darauf, dass bis heute von polnischer Seite keinerlei Beweise vorgelegt worden seien, dass die Sowjets in Katyn gemordet hatten. 

Moskau: " Bei der Beurteilung der Beweiskraft der angeblich vor Ort gefundenen Toten und deren persönliche Gegenstände sollte berücksichtigt werden, dass die Exhumierung in einem Gebiet stattfandem das von deutschen Truppen besetzt war und unter der Leitung und vollen Kontrolle der deutschen Behörden stand. Die sogenannte Internationale Kommission von forensischen Spezialisten aus 12 europäischen Ländern, von denen 11 aus von Deutschland besetzten Staaten oder deren Verbündeten waren, scheidet nach unserer Ansicht wegen Befangenheit aus " - heisst es sinngemäß in der russischen Klageerwiderung an den Menschenrechts- Gerichtshof. Die Verfasser dieses offiziellen Schreibens vermieden es auch Worte wie Verbrechen, Massaker oder Völkermord zu nutzen, sondern beschreiben die Massenmorde in Katyn und anderswo einzig mit dem Wort "Zwischenfall". 

Die Familien der Opfer des NKWD hatten in ihrem Klagevortrag daran erinnert, dass die Deutschen im Jahre 1943 Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes zu den Exhumierungen nach Katyn eingeladen hatten. Hierunter seien auch einige Polen gewesen, die alle Ergebnisse der deutschen Forschungen bestätigten. Gleichwohl argumentierten sie, dass nicht nur Gorbatschow und Jeltzin "Katyn" als ein Werk des NKWD bezeichneten, sondern auch die Moskauer Militärstaatsanwaltschaft, die im April 1998 einer Angehörigen eines Opfers des Massakers schriftlich bestätigte, dass ihr Vater 1940 erschossen wurde. Dieses Schreiben bezeichnen die Klageerwiderer nun als irrelevant, da dies vor dem offziellen Abschluss der russischen Ermittlungen um die "Zwischenfälle" abgeschickt worden sei. "Nach wie vor gibt es keinerlei Gewissheit, dass in Katyn tatsächlich Polen getötet worden waren" - behaupten die Kreml Schreiberlinge.

Die Antwort der russischen Behörden, zwei Wochen nach einer entsprechenden Aufforderung durch den Strassburger Menschenrechtsgerichtshof, ist sehr erstaunlich. Im Zusammenhang mit dieser merkwürdigen Antwort taucht auch die Frage auf , welcher Bedeutung denn man nun Putins Geste zuordnen darf, Donald Tusk und Lech Kaczynski nach Katyn einzuladen, nachdem die offizielle Position der russischen Behörde sogar nun Zweifel am Massaker von Katyn selbst aufführt ? Warschau hat noch nicht offiziell zu der russischen Klageerwiderung Stellung genommen, so ist nicht bekannt ob es in Anbetracht dessen überhaupt zu dem Treffen der beiden Regierungschefs am Mittwoch in Katyn kommen wird. Die westliche Presse spricht von "Versöhnung" und "Hand-in-Hand an den Gräbern von Katyn", vergisst aber hierbei dass sowie in Polen als auch in Russland die Uhren manchmal anders laufen. Eine wirkliche Versöhnung mit den Russen kann nur auf der Grundlage von historischen Wahrheiten sein. Dies gilt auch für die deutsch-polnische und deutsch-russische Versöhnung, auch hier ist man noch Lichtjahre davon entfernt.

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Wartet Ihr auf Wahrheit von der Politik?

Geschrieben von: Turbo aus Köln () am 11-04-2010 23:08

Wartet Ihr auf Wahrheit von der Politik?

Geschrieben von: Turbo aus Köln am 11-04-2010 23:08

Meine drei Vorkommentatoren bringen es eigentlich schon gut auf den Punkt: 
 
Wieder mal sollen große Volksteile instrumentalisiert werden, um niedrige Gefühle gegen andere Mitmenschen zu entwickeln/zu richten. - Leider! 
Wem nützt das wirklich?!  
 
Gibt es eine verdeckte, unsichtbare Macht im Hintergrund, und wer ist es, der aus dem Elend der Menschen seine teuflische Nahrung herausholt! 
 
Ja, die Anhänger Satans werden das auf der für sie eingerichteten „Bilderberg-Konferenz” oder dem „Council on Foreign Relations” besprechen dürfen - wenn nicht ein neuer Krieg zuvor als für wichtiger auf die Welt-Agenda befohlen werden wird. 
 
WER die jeweilig passende „Musik” bestellt (hat!), wird klar, wenn man analysiert, wer wie stets Profit „aus sowas” herauszuziehen / extrahieren versteht. - Denn es gibt keine Zufälle in der „Politik”.  
 
Wie oben gesagt, wer abweichende Meinungen oder Erkenntnisse vertritt, auch „störende” Gutachten erstellt oder an „falschen” Stellen den „gewachsenen Grund” auch nur zerstörungsfrei mit einem Bodentiefenschleppradar prüft, muß ins Gefängnis. Egal welchen Dreh man zum „Einlochen” dazu SCHLAU und eifrig „fingern” muß! 
 
„Meier 3” fragt: Will man denn die Versöhnung? 
 
Er hat recht, NEIN!!! - am Elend kann „man” mehr VERDIENEN, mehr MACHT ausüben, viele Seelen in geistiger Unreife kreisen und kostbare Lebenszeit dabei verbraten lassen. Zeit, die man zur eigenen Charakter-Reifung und Persönlichkeitsweiterentwicklu ng sinnvoll brauchen könnte. 
 
[Nur so am Rande: WER prüft da so genau und schmerzend „auf Herz und Nieren” - und WER LÄSST DIESES PRÜFEN in Seinem Reich ausdrücklich zu!!!] 
 
Polen, und überhaupt auch jedes Volk, sollte über die ihm absichtlich übergestülpten Scheuklappen hinausschauen, um zu gucken, zu was man es bisher fremd genutzt/benutzt hat.  
 
Dieser Prozeß - ist sicher sehr schmerzlich, tut weh, jawohl doch, befreit aber ewig. 
 
Ausgang des Menschen aus der ihm stets angedienten Zwangsjacke/Denkschablone, erst geistig, dann ewig frei!!!  
Diese Revolution ist machbar, Herr Nachbar, dobsche; ein gebürtiger Nemczi aus Köln.

 

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Cui bono?

Geschrieben von: Malte () am 11-04-2010 17:15

Cui bono?

Geschrieben von: Malte am 11-04-2010 17:15

Die Frage ist doch mehr was wichtiger ist, diese Personen oder die Erinnerung an sie und damit die ganze polnische Bevölkerung gegen die Russen zu hetzen. Das polnische Volk wird seit ehedem aufgehetzt, gegen Juden, gegen Deutsche, gegen Weissrussen, gegen Kapitalisten, gegen Russen usw. 
 
Das Thema für die nächste Bilderberg-Konferenz.

 

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Katyn-Lüge in Österreich

Geschrieben von: Dr Gunther Kümel () am 11-04-2010 10:49

Katyn-Lüge in Österreich

Geschrieben von: Dr Gunther Kümel am 11-04-2010 10:49

In der BRD und in Österreich werden Leute, die eine abweichende Meinung zu den Umständen in den Arbeitslagern des NS-Staates äußern, zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt: 3 Jahre, 5 Jahre, 7 Jahre, 13 Jahre, und ihre Verteidiger vor Gericht gleich mit. Das ist Routine. 
 
Der Fall des Schriftstellers Gerd Honsik ist etwas Besonderes: Er wurde nicht nur wegen Bestreitens der historischen These vom H. zu jahrelanger Haft verurteilt, sondern auch, weil er veröffentlichte, die Verbrechen in Katyn (und anderen Orten) seien nicht von den Deutschen, sondern von Stalins NKWD durchgeführt worden.

 

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Will man denn die Versöhnung ?

Geschrieben von: meier3 () am 04-04-2010 10:29

Will man denn die Versöhnung ?

Geschrieben von: meier3 am 04-04-2010 10:29

Will den Polen Versöhnung, oder nur Genugtuung und Bekenntnis zur Schuld. Damit man später nachhaken kann, wie die Schadenersatzforderung der Angehörigen vor den europäischen Gerichten es zeigen.

 

» Antworte auf diesen Kommentar...

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