Polen im Wettrüsten mit Nachbarstaaten
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| Polnische Panzer problematisch für Malaysia |
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| Montag, 24. Mai 2010 | |
![]() Warschau - Kräftig hatten im Jahre 2002 der polnische Verteidigungsminister und Mitglieder des Vorstandes von Waffenproduzent Bumar den Vertrag des Jahrzehnts begossen. Eben erst hatte man der Regierung Malaysias 48 Kampfpanzer vom Typ PT-91M, Ausbildungen der Besatzungen, Wartungen und Transporter verkauft. "Das letzte Gerät wurde im Dezember letzten Jahres an Kuala Lumpur ausgeliefert, aber jetzt kam die Ernüchterung. Der Gleiwitzer Hersteller soll jetzt zig Millionen Strafe wegen Qualitätsmängeln und verzögerter Auslieferung bezahlen" - erzählt die Gazeta Wyborcza. 380 Millionen Dollar hatte Malaysia für das Waffenpaket bereits an Bumar in Polen überwiesen. Der Vertrag sah vor, dass spätestens nach fünf Jahren, also in 2007 die Panzer geliefert sein müssen. Doch erst Ende 2009 wurde ging das letzte Stück von Stettin aus auf die Reise nach Südostasien. Dort hatte man laut "GW" inzwischen festgestellt, dass der PT-91M, eine Weiterentwicklung des aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden T-72, bedeutende technische System- Mängel hat. Nach Angaben einer Quelle der Zeitung könnten die Strafen für Bumar sich nun auf Dutzende Millionen Dollar belaufen. Das Unternehmen wird wahrscheinlich diese Summen nur aus dem Verkauf von Immobilien zahlen können, wozu bereits Bereitschaft signalisiert wurde - heisst es. Der Panzer um den es hier geht, wurde in den 90er Jahren unter der Bezeichnung PT-91 für die polnische Armee entwickelt, und für Malaysia unter Einbeziehung neuerer Technik noch weit verbessert. Copyright © Polskaweb News Beitrag zum Thema im Forum schreiben Neuere Artikel
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