Terror: Beate Zschäpe in Haft ermordet ?
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| Seltsame Transaktionen bei der polnischen Armee |
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| Sonntag, 21. Dezember 2008 | |
Polen rüstet auf, das ist kaum noch zu übersehen. Wenn man im Jahre 2004 den Kauf von 48 F16 Jägern in den USA noch als Modernisierungs- Maßnahme der Armee zu rechtfertigen versuchte, ist der danach einsetzende- und sich weiterhin steigernde Kaufrausch des Verteidigungsministeriums in Warschau kaum noch zu übersehen. Schiffe, Flugzeuge, Hubschrauber, Panzerfahrzeuge und viele andere teuere militärische Geräte wurden bereits angeschafft oder stehen auf den Einkauflisten polnischer "Verhandlungsprofis". Dass es hierbei wahrscheinlich nicht immer so ganz "koscher" zugeht beweist nicht nur die Tatsache dass oft die hierzu vorab notwendigen Ausschreibungen nicht durchgeführt werden, sondern auch die fehlende Logik in der Preisgestaltung mancher Transaktionen. Der jüngste Fall ist der Kauf von 12 Kurzstrecken- Transportflugzeugen vom Typ "M28 Skytruck" bei US Investor "United Technologies Holdings" in Mielec (Südostpolen) für 635 Millionen Zloty, also zu einem Stückpreis von knapp 53 Millionen Zl, der einen üblen Korruptionsgeruch nach sich zieht, denn gerade mal 2 Jahre vorher hatte man schon einmal 5 Flugzeuge dieses Typs für nur 27 Millionen pro Stück erworben. Auch vor dem jüngsten Flugzeug- Deal wurde eine Auschreibung einfach nicht gemacht. Der polnische Staat scheint im Geld zu schwimmen. Nicht nur die 600 Milliarden Zloty Spritze von 2007 bis 2013 aus EU Töpfen machen den neuen Reichtum aus, sondern auch ein gigantisches Wirtschaftswachstum brachte, zumindest bis vor wenigen Monaten noch, Milliarden Steuergelder auf den Weg in die polnische Hauptstadt. Geld für die Rüstung spielte nun überhaupt keine Rolle mehr. Wenn man vor wenigen Jahren noch dankend und feierlich von der Bundeswehr ca. 250 Leopard- und Marder Panzer als Geschenk annahm, geht es heute nur noch darum die neueste- und beste Militärtechnik der Welt zu einem "Geld spielt keine Rolle" Preis nach Polen zu schaffen. Auch 12 gebrauchte Hercules C-130 Transport- Flugzeuge der US Armee die als Geschenk für den "Bundesgenossen" an die Weichsel verlegt werden sollen, waren zuletzt kaum noch eine Meldung in der polnischen Presse wert. Jetzt geht es nur noch um den Kauf der neuesten Generationen von "High-Tech" Schiffen, Flugzeugen und andererem militärischen Gerät aller Couleur. Viele Milliarden will Polen in den nächsten Jahren hierfür ausgeben. Wie man sich persönlich als Politiker dabei bereichern könnte zeigt das jüngste, wenn auch ein wenig sehr auffällige, Beispiel mit dem Kauf der "M28" Skytrucks. Alsbald soll nun auch die Flugbereitschaft der polnischen Regierung komplett mit Neuerwerbungen ausgestattet werden. Wer sich darum kümmert ist noch unklar, aber es gibt noch viele willige Kandidaten, denn im polnischen Parlament sind über 40% der Abgeordneten noch keine Millionäre. Über die 48 durch Polen erworbene F16 Kampfjets berichtete man fast täglich und seit Jahren in den Medien. Einmal ging es um fehlende Infrastruktur der vorgesehenen Heimatflughäfen für die "Wundervögel", dann fehlten die Piloten welche das Fliegen dieser Jets beherrschten und zuletzt waren es immer mehr kleinere technische Probleme mit dem Gerät, welche dadurch auch immer öfter für Wochen ausfielen, da es Ersatzteile nur aus den USA gab. Zwischendurch las man in diversen Zeitungen immer wieder über Schmiergeldzahlungen im Zusammenhang mit dem Kauf der Maschinen bei "Lockheed Martin". Ein Name stand hierbei ganz besonders im Vordergrund: Leszek Miller, Premier neben Präsident Aleksander Kwasniewski, der damals diesen F16 Deal unterschrieben hatte. Miller, ein Dutzfreund des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, wurde u.a. vorgeworfen über seine Kinder geheime Konten auf den Bahamas zu unterhalten. Wen wunderst, denn die Bahamas gehören ja bankenmäßig bekanntlich zu den USA. Da Tradition verbindet, hatte dann auch die Nachfolgeregierung unter den Kaczynski Brüdern schnell einen Draht zu Flugzeug Produzent Lockheed bekommen und schon nach wenigen Monaten seiner Amtszeit schwärmte der polnische Präsident Lech Kaczynski von seinem neuen Freund, einem Herrn Stevens in den USA, womit zweifelsfrei der Präsident von Lockheed Martin gemeint war. Bei Kaczynskis erstem Besuch bei Freund Stevens in Amerika hatte der damalige Verteidigungsminister und heutige Außenminister Radoslaw Sikorski übrigens als Dolmetscher fungiert. Neuere Artikel
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