Polen im Wettrüsten mit Nachbarstaaten
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| Raketenschild: Donald Tusk am 8. Februar in Moskau |
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| Mittwoch, 9. Januar 2008 | |
Der polnische Premier Tusk informiert, dass er am 8 Februar Moskau besuchen wird. Hauptthema der dortigen Gespräche wird das geplante US Raketenschild in Polen sein. "Der Dialog mit Moskau ist wichtig um der russischen Führung das subjektive Gefühl der Bedrohung zu nehmen" - sagte der Regierungschef. Ähnlich äusserte sich auch Verteidigungsminister Bogdan Klich gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Verteidigungsminister Klich wehrte ab, als er gefragt wurde ob die russischen Einsprüche zur Raketenabwehr die entgültige Entscheidung Polens beeinflussen könnte: "Ich kann als Minister sagen, dass die endgültige Entscheidung eine rein polnische Sache, nur unter Berücksichtigung nationaler Interessen, sein wird". Klich wird seinerseits bereits vom 14. - 16- Januar in Washington sein und dort den Amerikanischen Amtskollegen Robert Gates treffen um generell über das Thema der polnischen Luftverteidigung zu sprechen.
Polen hat ein großes Interesse daran alte Waffensysteme zu modernisieren, hierzu gehört auch die Luftabwehr, wo man auf ein neueres System mit Raketen der kurzen und mittleren Reichweit wie z.B. Patriot und Thaad umsteigen möchte. Nach den Erläuterungen von Verteidigungsminister Bogdan Klich am Mittwoch zeigt sich nun doch eine kleine Wende in den USA Plänen der neuen polnischen Regierung ab: "Polen bekäme eine Schlüsselbedeutung beim Einschluss im Verteidigungssystem der USA, damit hätten die Amerikaner im Ernstfalle eine wesentlich stärkere Motivation um Polen hilfsweise im Rahmen der Nato zu untertützen, aber auf der anderen Seite wären wir mit amerikanischen Militäreinrichtungen im Lande viel mehr gefährdet. Ich werde auf jeden Fall in Washington vorsorglich auch mit den Führern der Demokraten sprechen, im Falle dass die politischen Machtverhältnisse in den USA sich ändern werden. Einen US Raketenschild auf polnischem Boden wird es allerdings ohne jegliche amerikanische Gegenleistung nicht geben, sagte Minister Klich. Neuere Artikel
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