Duisburg - Bei der Massenpanik am Samstag während der Love Parade in Duisburg sind nach neuesten Angaben mindestens 20 Menschen getötet und weit mehr als 500 Besucher zum Teil schwer verletzt worden. Während immer noch Verletzte um ihr Leben kämpfen und Angehörige von Toten in Trauer und Verzweiflung gefallen sind, schieben sich die Verantwortlichen der Katastrophe gegenseitig die Schuld zu. Veranstalter, die Stadt Duisburg, Polizei und Teilnehmer des MasseneventsDie Tragödie hatte gegen 17 Uhr ihren Lauf genommen als am Ende eines Tunnels, welcher auf das Veranstaltungsgelände führte, angeblich Raver versucht haben Bauzäune niederzureissen, um auf das überfüllte und mittlerweile gesperrte Areal zu gelangen. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) bestätigte dies und gab an, dass Panik ausgebrochen sei, Menschen zerdrückt wurden, andere aus bis zu neun Metern Höhe auf eine Strasse fielen und hierbei getötet wurden.
Das Drama bei der Love Parade in Duisburg wurde in der ganzen Welt gemeldet und diskutiert, so auch in Polen, wo man kein Verständnis dafür aufbrachte, warum die Duisburger Behörden ein viel zu kleines und auch noch abgeschlossenes Gelände für eine solch riesige Veranstaltung gewählt hatten. Kritisiert wird auch eine nach Zeugenaussagen offenbar schlecht arbeitende Polizei und die Tatsache, dass trotz hunderter Opfer der Katastrophe die Techno- Fans zum Weiterfeiern bis in die Nacht aufgefordert wurden um angeblich weitere Paniken zu vermeiden.
Was inzwischen klar zu sein scheint, ist dass bis zu 1,4 Millionen Love Parade Besucher in schmalen Tunneln gespresst wurden die in nur 25 Meter breiten Wegen mündeten welche zum Veranstaltungsgelände führten. Hohe Mauern auf beiden Seiten, ohne jegliche Fluchtmöglichkeit, begünstigten die dann aufkommende tödliche Panik. Das Veranstaltungsgelände mit 230.000 Quadratmetern wohl nicht geeignet für mehr als 200 000 Menschen und diverser Aufbauten, war natürlich bei einem derartigen Andrang irgendwann überfüllt und die an dieser Stelle unterrepräsentierte Polizei völlig überfordert.
Schon kurz nach dem Bekanntwerden der Tragödie in Duisburg machten die Medien die Veranstalter der "Love Parade" für die tödliche Eskalation verantwortlich. Ähnlich äusserten sich auch Sprecher und Häupter der Stadt. Die Polizei zeigt mit dem Finger auf angeblich aggressive Raver, welche die Massenpanik begünstigt haben sollen, doch die Logik spricht für eine ganz andere Wahrheit. Intelligente Stadtväter und Polizeichefs konnten sich nicht darauf verlassen, dass nur maximal 200 000 oder vielleicht eine halbe Million Menschen das Megaspektakel besuchen würden. Schon 2008 waren es in Dortmund 1,8 Millionen. Man kann sicherlich froh sein, dass es dieses Mal nur 1,4 - und nicht sogar 3 Millionen Raver waren, welche am Samstag nach Duisburg kamen.
Die Organisatoren der Stadt und der Polizei haben auf der ganzen Linie versagt. Sie und nicht die Veranstalter oder Gäste der "Love Parade" sind für den Tod von 19 Menschen und 350 Verletzten verantwortlich. Die Sicherheit von Millionen kann man nicht einem privaten Unternehmen aufs Auge drücken. Man kann auch nicht irgendetwas annehmen, sondern muss Seitens der Polizei und der Stadt auf alle Fälle vorbereitet sein. Der Oberverantwortliche Duisburgs, Adolf Sauerland, ist auch gleichzeitig der Oberverantwortliche für die Katastrophe am alten Güterbahnhof. Dass er und der Polizeichef nicht sofort nach dem Bekanntwerden ihres Versagens zurückgetreten sind, zeigt nicht nur wie wenig Achtung sie vor den Opfern haben.
"Polskaweb" rät den Angehörigen der Opfer dieser Tragödie sich mit ihren Ansprüchen genau an die og. Personen und die Stadt Duisburg zu halten. Unter den Toten und Verletzten sollen nach Auskunft der Polizei keine Polen sein. Die Rufnummer für Angehörige: 0203 94 000 Polizei in Duisburg (Anruf aus dem Ausland: 0049 20394000).
Update: Wie gehabt. Die einen schieben die Schuld auf die anderen und keiner fühlt sich verantwortlich. OB Sauerland ist immer noch im Amt und das Berliner Innenministerium will in Zukunft "Großveranstaltungen" selbst überwachen (!). Ex- Tagesschausprecherin Eva Herman sprach mit Recht im Zusammenhang mit der Loveparade von einer Peepshow und "Polskaweb" hat den Namen des Veranstalters "Schaller" und den des Duisburger OBs "Sauerland" unter populären jüdischen Familiennamen entdeckt. Aber auch den Familiennamen "Rabe", den auch der verantwortliche Stadtdezernent Duisburgs trägt, fanden wir in jüdischen Datenbänken; Zufall ?
Schalet • Schalit • Schalite • Schall • Schallberg • Schaller • Schallet • Schalmonowitz • Schalowitz • Schalter • Scham • Schamas • Schamer • Schames • Schamis • Schamm • Schampanski
Raab • Raabe • Raaf • Rab • Raba • Rabach • Rąbacz • Rabarber • Rabat • Rabbach • Rabbi • Rabbiner • Rabe • Raber • Rabfogel • Rabi • Rabiener • Rabin • Rabinek • Rabiner • Rabinowicz
Im Vorfelde des Events "Loveparade" wurde nach Medienberichten möglichweise "geknüngelt". Der nächste Knüngel zeichnet sich aber auch schon ab. Denn nun werden die Besucherzahlen mit Rotstiften unter die Lupe genommen. Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn am Ende doch nur 249 999 Raver am Samstag auf dem Veranstaltungsgelände waren. Das passt, denn für 250 000 war das Areal ja schliesslich zugelassen. So bleibt denn auch der Polizeichef im Amt.
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Geschrieben von: Andreas Lamers () am 03-08-2010 14:56