Terror: Beate Zschäpe in Haft ermordet ?
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| Killer der russischen Mafia in Warschau gefasst |
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| Donnerstag, 9. Oktober 2008 | |
In einer musterhaften Aktion hat ein Sonderkommando der polnischen Polizei den durch Interpol gesuchten mutmaßlichen russischen Killer Alikhan M. im Treppenhaus eines Warschauer Mehrfamilienhauses festgenommen. Der Mann wurde u.a. in Russland angeklagt im Jahre 2002 einen Anschlag auf Moskaus Vizebürgermeister Iossif Ordschonikidse verübt zu haben, bei dem sein Fahrer starb und ein Leibwächter schwer verletzt wurde. Ordschonikidses Auto war beiderseits von Maschinengewehren mit Granatwerfern beschossen worden, wobei auch er Verletzungen erlitt. Seit dem ersten Hinweis vor zwei Monaten von Interpol dass sich M. in Warschau aufhalten könnte, haben Kriminalbeamte praktisch die halbe Stadt auf den Kopf gestellt. Am Mittwoch gegen 15 Uhr, nachdem sie seinen Aufenthaltsort offensichtlich ermittelt hatten, schlugen die Fahnder dann mit einem schwerbewaffneten Sonderkommando zu. Zu einer Gegenwehr kam der völlig überraschte Russe nicht. In seinen Taschen fand man einen Pass sowie einen Führerschein auf den Namen Borys A. Russland hat seine Ausliefung wegen Mordes, Mordversuch, illegalen Waffenbesitz, Urkundenfälschung und der Zugehörigkeit zu organisierten kriminellen Banden beantragt.
Auf den Moskauer Vize- Bürgermeister Iossif Ordschonikidse war nicht zum ersten Mal ein Anschlag verübt worden. Schon im Dezember 2000 war ein nur knapp und mit schweren Verletzungen dem Tode entronnen, als ihn mehrere Schüsse von Auftrags- Killern umwarfen. Wen wundert es auch denn Ordschonikidse war für die russische Mafia als Koordinator der größten Bauprojekte Warschaus, hierbei natürlich auch Kasinos und Hotels, der wichtigste Ansatzpunkt der Stadt. So war es zwar erschreckend aber nicht überraschend dass der Bürgermeister mitten im zentrum der russischen Hauptstadt am 20. Juni 2002 plötzlich von zwei Seiten mit Maschinengewehren der Marke Kalaschnikow Kaliber 7,62 angegriffen wurde. Trotz seiner eigenen schweren Verletzungen, sein Fahrer war tot, konnte Ordschonikidse noch Rettungskräfte anrufen. Die Killer entkamen, wobei sie traditionsgemäss die Waffen am Ort des Geschehens zurückliessen. Neuere Artikel
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