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Schirinowski will russische Truppen in Berlin PDF Drucken

Veröffentlicht in : Nachrichten, Aktuelles




Duma Chef SchirinowskiMoskau - Die Kommentare aus aller Welt zum 20. Jahrestag des Falles der Berliner Mauer und der von der Bundesregierung organisierten Feierlichkeiten am vergangenen Montag fielen im wesentlichen sehr positiv aus, man gönnt offenbar den fleissigen Deutschen den Erfolg und ihre Einheit, mit wenigen Ausnahmen, die, wie sollte es auch anders sein, nur aus Russland kommen konnten. Vorneweg marschierte hierbei wie immer der stellvertretende Vorsitzende der russischen Staatduma Wladimir Schirinowski, der die deutsche Wiedervereinigung zwar als "einzigen Sieg des Westens gegen Russland" in den letzten einhundert Jahre bezeichnete, aber gleichzeitig auch bedauerte, dass man von Seiten Moskaus nie darauf bestanden habe, zumindest 100 000 Rotarmisten als Symbol des Sieges und auf Kosten der Deutschen für immer in Berlin zu belassen.

Die russische Tageszeitung "Kommersant", hinter welcher der Putin Clan stecken soll, zitierte am Mittwoch einige der negativsten Kommentare zum Jahrestag des Mauerfalls in Berlin. In erster Linie waren es Klagen darüber, dass bei den Feierlichkeiten der sowjetische Anteil an der deutschen Wiedervereinigung kaum gewürdigt und gar in Berlin bereits in Vergessenheit geraten sein soll. Der als radikal bekannte Wladimir Wolfowitsch Schirinowski, der früher einmal Eidelstein hiess und heute die Liberal-Demokratische Partei Russlands (LDPR) auf der Oppositionsbank in Moskau vertritt, schimpfte auf den "Undank" der Deutschen gegenüber dem russischen Volk und bezichtigte Gorbatschow damals Fehler gemacht zu haben. "Die Mauer konnte man meinetwegen abreissen, aber nicht ohne vorher mit Bonn eine umfassende völkerechtliche Vereinbarung getroffen zu haben: Deutschland musste seine Rüstungen verringern, aus der Nato austreten und die DDR hätte ihren Rechtsstatus und die Nationale Volksarmee behalten sollen" - sagte der stellvertretende Duma- Chef.

Russlands NATO-Botschafter in Brüssel, Dmitri Rogosin, kritisierte sogar direkt die deutsche Regierung wegen angeblicher Bevorzugung des ehemaligen polnischen Präsidenten Lech Walesa, weil dieser bei der Hauptveranstaltung der Feiern zum 20. Jahrestag des Mauerfalls 3 Minuten länger reden durfte als andere, ohne hierauf einen historischen Anspruch zu besitzen. "Es ist sehr merkwürdig, dass allen Staats-und Regierungschefs nur je zwei Minuten Zeit für ihre Ansprachen gegeben wurden, und Walesa gleich fünf. Es erschien mir tatsächlich so, als wenn Michail Gorbatschow, Helmut Kohl und Margaret Thatcher wesentlich weniger für die deutsche Einheit geleistet hatten als der Pole und die sowjetische Führung war offenbar garnicht beteiligt" - zitierte die Tageszeitung "Kommersant" Botschafter Rogosin.

Wenn auch Schirinowskis Aussage etwas hohl erscheint, so ist auf der anderen Seite Dmitri Rogosin zu Recht etwas sauer auf die deutsche Regierung, denn Lech Walesa ist nur Nebendarsteller auf dem Wege zur deutschen Einheit und dem Mauerfall. Zwar ist der Pole, ebenso wie sein Landsmann Papst Johannes Paul II, am demokratisierungsprozess in Mittel- und Osteuropa erheblich beteiligt gewesen, doch die Mauer haben die Ostdeutschen selbst (noch unter Gefahr) abgerissen. Die drei Hauptfiguren vom Ende dieses ganzen Dramas, waren der ehemalige US Präsident Ronald Reagan, der polnische Papst und Michael Gorbatschow. In den Nebenrollen spielten dann Walesa und der Geheimdienst CIA die wichtigsten Geigen. Das Fehlen auch nur eines dieser Protagonisten in diesem Drama, hätte die deutsche Einheit wahrscheinlich zu jenem Zeitpunkt nicht möglich gemacht. Auch ohne die unglaublichen Kraftakte eines Helmut Kohl, seines Aussenministers Hans-Dietrich Genscher und anderen wichtigen Helfern, wäre wahrscheinlich das eingetreten, was Wladimir Schirinowski heute als Versäumnis reklamiert.

Auch einige große US- Zeitungen beanstandeten, dass der große Anteil von Ex- Präsident Ronald Reagan im Zusammenhang mit dem Fall der Mauer, bei der deutschen Regierung kaum noch Würdigung finde. Deutschland habe sich die Hauptdarsteller selbst ausgewählt.

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Kein Russland

Geschrieben von: Fenrir () am 16-11-2009 13:26

Kein Russland

Geschrieben von: Fenrir am 16-11-2009 13:26

Es gäbe heute kein Russland mehr wenn Deutschland nicht hätte an vielen Fronten kämpfen müssen. Dann hätte es auch keine Bolschewismus in Osteuropa gegeben. Doch die Lenker dieser welt hatten andere Pläne.

 

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@willi

Geschrieben von: Holgie () am 13-11-2009 14:46

@willi

Geschrieben von: Holgie am 13-11-2009 14:46

Russland steht mit leeren Händen da? Wohl kaum... Wenn man von den persönlichen Bereicherungen der Besatzungssoldaten direkt nach dem Krieg mal absieht, die Demontage der Industriebetriebe der SBZ ebenfalls vollkommen ausser acht lässt und sich jetzt mal nicht an Kleinigkeiten aufhängt, bleibt immerhin noch die Königsberger Region die Russland bis heute hält. Also "leere Hände" sehen anders aus...

 

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Lieber Willi

Geschrieben von: T.B. Drängler () am 13-11-2009 09:37

Lieber Willi

Geschrieben von: T.B. Drängler am 13-11-2009 09:37

Die Russen hatten nach dem Zweiten Weltkrieg schon einmal das sagen, und man hat gesehen wohin es geführt hat. 
 
Russland ist nicht die Nation die den Faschismus besiegt hat, nein bei aller liebe nicht, sie brachte den neuen Faschismus bzw Stalinismus, und eröffnete einen neuen Krieg.

 

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Grund der Freiheit?

Geschrieben von: T.B. Drängler () am 13-11-2009 09:13

Grund der Freiheit?

Geschrieben von: T.B. Drängler am 13-11-2009 09:13

Ein verdienst von Gorbatschow? Er hatte keinen anderen Weg mehr gesehen dieses mörderische System zu beenden, nachdem ihm von Reagan die Russischen Raketensillos auf der Karte gezeigt wurden. Ich würde mal sagen es war damals ein Schachmatt Zug der USA. Und die Folge war der Zusammenbruch der Sowjetunion. 
Denn keiner gibt ab was ihn am Leben hält ;-)

 

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Betrogenes Rußland

Geschrieben von: Namenlos () am 12-11-2009 18:06

Betrogenes Rußland

Geschrieben von: Namenlos am 12-11-2009 18:06

Habe schon lange auf so eine Forderung gewartet. 
Die Nation, die den Faschismus besiegt hatte mit 23 Millionen Menschenopfern, stand durch den Verrat von Gorbatschow auf einmal mit leeren Händen da. 
Wo gegen die USA sich durch unsere Politiker am laufenden Band feiern lassen. Hat aber den Beigeschmack, das alle Deutshcen vergessen das wir nach wie vor unter Allierten Recht Recht speziell unter der Shaef - Gesetz, siehe: BES_RECHT__Bekanntmachung_d_Ve reinb[1] ._v._25.09.90_Ausl._Streitkrae fte.pdf . Hier wird wieder Rußland außen vorgelassen, also ohne ein Mtspreacherecht. 
Daher sind mir die Äußerungen bzw. Forderungen von Herrn Schirinowski nach voll ziehbar. 
 
mfg. 
 
Willi

 

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Schirinowski

Geschrieben von: Adrian () am 12-11-2009 09:50

Schirinowski

Geschrieben von: Adrian am 12-11-2009 09:50

Also langsam frage ich mich, ob Herr Schirinowski unter Schitzophrenie leidet: Vor Jahren wollte er noch Polen eingemeinden und Königsberg Deutschland überlassen. Jetzt kommt er mit diesem Unsinn daher.... und so einer bekleidet auch einen wichtigen Posten in der russischen Politik, ich dachte, das wäre nur bei uns in Deutschland möglich, siehe Frau Vollmer oder Herr Thierse... Das Michail Gorbatschow bei uns einen sehr guten Ruf genießt, Russland wie es jetzt ist, respektiert wird, scheint diesem Esel in Staatsdiensten entgangen zu sein. Sogar Boris Jelzin hat trotz seines großen Durstes großen Respekt verdient, ohne sein Eingreifen 1991 gäbe es Herrn Schirinowski in der russischen Politik nicht. Abgesehen davon werden die Herren Kohl und Genscher überbewertet, die Einheit wäre auch unter einem anderen Kanzler möglich geworden, vielleicht hätte dieser es sogar noch besser gemacht. Aber da Herrn Kohl die Finanzierung seiner Partei wichtig erschien, sind natürlich unter ihm und seinem Nachfolger viele Dinge nach der Einheit schief gelaufen. So hat jedes Land seine Politkasper, Russland Herrn Schirinowski, Deutschland Leute wie Kohl, Genscher, Schröder. Schade!

 

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Verständnis für die russische Position

Geschrieben von: Brena () am 12-11-2009 09:31

Verständnis für die russische Position

Geschrieben von: Brena am 12-11-2009 09:31

Man kommt nicht umhin, der russischen Ansicht zuzustimmen. Ohne Gorbatschow wäre keine Vergrößerung der BRD und damit des westlichen Einflussbereiches möglich gewesen. Wenn Gorbatschow seinerzeit auf Neutralität der BRD gepocht hätte, hätten die Amerikaner eine Einigung nicht erlaubt, zumal die anderen westlichen Siegermächte England und Frankreich ohnehin gegen eine Vereinigung der beiden deutschen Rumpfstaaten war.

 

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Welch eine Beleidigung

Geschrieben von: T.B. Drängler () am 12-11-2009 08:17

Welch eine Beleidigung

Geschrieben von: T.B. Drängler am 12-11-2009 08:17

"In erster Linie waren es Klagen darüber, dass bei den Feierlichkeiten der sowjetische Anteil an der deutschen Wiedervereinigung kaum gewürdigt... " 
 
Der Anteil dass der ganze Osten 50 Jahre von der Sowietunion beraubt und beklaut wurde?

 

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