Warschau - Die Klärung der Ursache des Flugzeugabsturzes vom 10. April in der Nähe der westrussischen Stadt Smolensk, bei dem fast einhundert Menschen, hierunter der polnische Präsident Lech Kaczynski und andere wichtigste Köpfe Polens starben, rückt durch eine wahre Flut von Desinformation, politischem Unwillen sowie den Anstrengungen kontraproduktiver Ermittler und Behörden, in immer weitere Ferne. Die menschliche Logik sagt uns eigentlich, dass mit jedem Arbeitstag doch die Ergebnisse der Aufklärung zunehmen sollten, leider ist es aber in diesem Falle nicht so, was nun auch die Folgen der Tragödie noch unüberschaulicher macht. Während die russischen Behörden garnichts sagen, ereifern sich polnische Ermittler, Spekulationen russischer Medien als offizielle Ergebnisse der Ermittlungen zu verkaufen. Die Wahrheit ist also nach wie vor die, dass die polnische Seite garnichts weiss bzw. hat und Moskau alles und weiss, aber nichts gibt und sagt.
Es gibt 3 oder 4 wichtige polnische Zeitungen und ein Fernsehsender die an der Wahrheit über die Katastrophe ernsthaft interessiert zu sein scheinen, ansonsten kümmern sich weltweit die Medien nicht darum, dass 64 % der Polen, gemessen an den Umständen des Absturzes und dem Verhalten von Politikern und Ermittlern danach, ein Attentat auf den Präsidenten für wahrscheinlich halten und nach der Hilfe einer internationalen Untersuchungskommission schreien. Hierzu gehören nicht nur die Familien der Opfer, sondern auch Experten, Politiker oder Schriftsteller. Alles das interessiert aber weder den polnischen Premier Donald Tusk, noch Interims- Präsident Komorowski (Der zur Zeit in Essen weilt), Aussenminister Radoslaw Sikorski sowie Auschwitz "Opfer" Wladislaw Bartoszewski. Alle sind sich sicher, dass Moskau mit grösstmöglichster Transparenz die Untersuchungen durchführe und polnische Ermittler in allem mit einbezogen sind - hatte erst am Wochenende Aussenminister Sikorski erneut verkündet. Er lügt, ebenso wie Tusk, Komorowski usw, und das ohne rot zu werden. Nach dem Motto: "Viele Köche verderben den Brei" überlassen sie es alleine Vladimir Putin, in dessen Amtszeit bekanntlich nicht nur (67) Journalisten auf mysteriöse Weise starben, eine glaubhafte Variante der Ereignisse zu backen.
Wenn es heute heisst, eine Frau war kurz vor dem Absturz im Cockpit der Tupolew, ist es morgen schon ein Mann. Dann hörten polnische Ermittler grauenhafte Schreie der Piloten, um sie zwei Wochen später zu dementieren. Dann soll der Pilot vier Landeversuche unternommen haben, drei Versuche wurden dann wieder gestrichen und heute ist fraglich ob er überhaupt landen, oder nur die Sicht erkunden wollte. Dann behaupteten die Ermittler, Luftwaffenchef Blasik habe möglicherweise selbst am Steuer des Todesjets gesessen, seit drei Tagen wissen wir, dass Blasik noch nie ein Flugzeug selbst flog. Dann behauptete man, dass die meisten Opfer der Katastrophe hauptsächlich durch Verbrennungen kaum noch oder garnicht zu identifizieren waren. Der Leiter des Katastrophenschutzes in Smolensk, der den Einsatz der zivilen Helfer vor Ort koordinierte, sagte hingegen, dass das Feuer nur auf einer Gesamtfläche von etwa 20 Quadratmetern ausgebrochen sei, aber weder dort wo Leichen lagen, noch an der Stelle wo die Waffen und Ersatzmagazine der Leibwächter des Präsidenten später in Schlamm und Wasser gefunden worden waren.
Die einzig bisher in Moskau veröffentlichte Stellungnahme zum Stande der Ermittlungen zu der Flugzeugkatastrophe suggeriert, dass der Pilot entweder einen Blackout hatte, oder sich und Passagiere allesamt töten wollte, denn anders kann man die Schlussfolgerungen der "kompetenten" Behörden- Vertreter nicht deuten. Wenn nämlich der Pilot, der früher angeblich schon nur 500 bis 600 Meter Sichtweite hatte (die dann noch zweimal bis auf zuletzt 200-300 Meter reduziert wurde), hätte er unter keinen Umständen zur Landung ansetzen dürfen, da dies tatsächlich einem Selbstmordversuch gleichgekommen wäre. Er wird also tatsächlich nur tiefer gegangen sein, um zu prüfen, ob der Fluglotse, welcher drei Tage nach der Katastrophe verschwand und nun angeblich anonym irgendwo als Frührentner leben soll, in über die Wetterlage falsch informierte, denn Kaczynski war ja eine unerwünschte Person in der Gegend, den man mit Sicherheit auch davon abhalten wollte, sein Ziel pünktlich zu erreichen. Das der seltsame Fluglotse ein Lügner war, ist inzwischen bereits bewiesen, ebenso dass er nicht im Tower des Smolensker Flughafens saß als die Tupolew abstürzte, sondern in dem seltsamen Gebilde was Sie auf dem Foto sehen.
Es gibt Hunderte solcher Dubiositäten und Widersprüchen zum Hergang der Katastrope und den Durchführungen der Ermittlungen. Hundertprozentig sicher ist auch, dass sowie polnische- als auch russische Staatsanwälte und Experten einzig nach der Ursache eines "Unfalles" suchen, was natürlich auch die Frage beantwortet, warum die Ergebnisse immer spärlich anstatt mehr werden. Nur ein Narr kann, nach Kenntnis der derzeitigen Situation und dem Wissen zu gezielter Desinformationen sowie den skandallösen Ermittlungen, noch von einem Unfall sprechen. Hierzu sollte man sich auch noch mal mit dem möglichen "Ausfall" einer Beacon Leuchte, einen Kilometer vor dem Flugplatz beschäftigen, die 75 Minuten vor dem Absturz mit Sicherheit noch funktionierte. Der zivil- und militärisch genutzte Airport bei Smolensk hätte zudem bei einer derartigen Sichtweite, zumindest für die Präsidenten Tupolew gesperrt sein müssen, denn sie hatte für beide Seiten, also Warschau und Moskau zivilen Status. Dies beweist auch die Rechts-Form der Untersuchung, die nicht nach einem militärischen Abkommen zwischen Polen und Russland aus dem Jahre 1993, sondern mit Zustimmung von Donald Tusk, nach dem Chikagoer Luftfahrtsabkommen durchgeführt wird, womit Vladimir Putin befähigt wurde, das Ergebnis nach Lust und Laune zu gestalten.
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Es stinkt zum Himmel!
Geschrieben von: Dr Gunther Kümel () am 29-05-2010 12:27