Polen im Wettrüsten mit Nachbarstaaten
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| Deutscher Gas Produzent dreht Polen den Hahn ab |
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| Donnerstag, 18. Dezember 2008 | |
Der deutsche Industriegaseproduzent Linde aus Pullach hat der Werft in Stettin den Gashahn zugedreht. Große Teile des Unternehmens können nun nicht mehr arbeiten und mussten ihre Mitarbeiter nach Hause schicken. Der Vorstand der Werft spricht von erheblichen Verlusten durch den Zwangsstillstand der Arbeiten in den meisten Abteilungen. Die "Linde Gas" Tochter in Polen, welche sich für die Sperrung der Energielieferungen an die Werft verantwortlich zeichnet, begründet ihre Maßnahme mit einer lange geforderten und nicht beigebrachten Zahlungsgarantie des vom Bankrott bedrohten Schiffsbauers. Die Geschäftsführung der Werft hält eine solche Garantie für unverhältnismäßig, da man bisher alle laufenden Verpflichtungen reguliert habe. Die nun in Zwangsurlaub geschickten Werftarbeiter sind sauer und fürchten bereits dass sie nicht mehr an ihren Arbeitsplatz zurückkehren dürfen, da die Werft ihre Kreditwürdigkeit verspielt habe und der Bankrott mangels Geschäft und Privatisierungsproblemen nicht mehr abzuwenden sei. Die Leitung der Stettiner Werft hat die polnische Regierung um Intervention angehalten.
Die Münchner Linde Gas AG ist in Deutschland und Europa führender Industriegaseproduzent und einer der bedeutendsten weltweit. Die Aktie des Unternehmens war zuletzt im Strudel des Welt- Finanzdesasters durch Panikverkäufe der Commerzbank und Deutschen Bank von 90- auf 50.- Euro gefallen, womit diese allerdings reichlich unterbewertet erscheint. Neuere Artikel
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